ArcClimEx (ClimXtreme)

Mitarbeiter/innen:

Das Projekt zielt auf ein verbessertes Verständnis der Mechanismen ab, die die Verbindungen zwischen den arktischen Klimaänderungen, Veränderungen der großräumigen atmosphärischen Zirkulation (bezüglich der Variabilität und Häufigkeit und Stärke von Wettersystemen) und den Extremereignissen in Mitteleuropa bestimmen. Weiterhin wird untersucht, ob Veränderungen in der Häufigkeit und Stärke von Wetter- und Klimaextremen auf arktische Klimaänderungen, insbesondere auf Meereisverluste, zurückzuführen sind. Mit modernen Verfahren der Datenanalyse und Statistik werden Beobachtungsdaten und Daten von Klimamodellsimulationen ausgewertet. Dabei liegt der Fokus auf großräumige Zirkulationsanomalien, die direkte und indirekte Auswirkungen auf das Auftreten meteorologischer Extreme wie Hitzewellen, Kälteeinbrüche, Stürme oder Starkniederschlag haben, und deren Zusammenhang mit saisonal bedingten Meereisveränderungen. Die Ziele des Projekts umfassen (i) eine Bewertung der gegenwärtigen Änderungen der atmosphärischen Zirkulation und ein verbessertes Verständnis dieser Änderungen im Kontext des arktischen Klimawandels, (ii) die Quantifizierung der Auswirkungen des arktischen Klimawandels auf gegenwärtige und zukünftige Änderungen von Wetter- und Klimaextremen in Mitteleuropa. Dieses Projekt wird in Kooperation mit dem Alfred-Wegener-Institut (AWI) in Potsdam durchgeführt.