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Interaktion von Fronten und konvektiven Systemen in den mittleren Breiten

Mitarbeiter/innen:

Rupert Klein (Institut für Mathematik)

Hans-Christian Hege (Zuse Institut Berlin)

Förderung:

Gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Projektlaufzeit:
16.03.2020 — 30.06.2022

Konvektive Prozesse spielen eine Schlüsselrolle bei der Enstehung von Unwettern und ihren Begleiterscheinungen wie Extremniederschläge, Hagel und Gewitter. Dabei laufenb die zugrunde liegenden Prozesse auf unterschiedlichen räumlichen und zeitlichen Skalen, von der großräumigen synoptischen Skala, über die Mesoskala bis hin zur konvekiven Skala. In diesem Projekt soll der Zusammenhang und die Interaktion zwischen Fronten und konvektiven Ereignissen auf verschiedenen Skalen empirisch untersucht werden. Unterschiede im Lebenszyklus solcher konvektiven Systeme werden in Abhängigkeit zur Lage der Front statistisch untersucht. Ferner werden Sensitivitätsstudien mit einem numerischen Wettervorhersagemodell verwendet, um den Einflusss solcher Systeme auf die Entwicklung der Front zu analysieren. Basierend auf den empirisch gewonnenen Erkenntnissen soll ein theoretisches Modell entwickelt werden, das diese Skalen-Interaktion beschreibt.

Subprojekt (C06E) des SFB 1114 (Scaling cascades in complex systems)