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Forschungsprojekte

Quelle: Plan zwei

Quelle: Plan zwei

KoopLab: Teilhabe durch kooperative Freiraumentwicklung
Ankunftsquartiere gemeinschaftlich entwickeln

Laufzeit: 2018 bis September 2021, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Die steigende Diversität in deutschen Städten erfordert neue Lösungen zu Fragen des sozialen Zusammenhalts. Freiräume können eine zentrale Bedeutung für das Zusammenleben von Quartiersbewohner*innen einnehmen und je nach Ausgestaltung zu einem Miteinander beitragen, das von Dialog und nachbarschaftlicher Verbundenheit geprägt ist. Vor diesem Hintergrund geht das Projekt der Frage nach, wie wohnungsnahe Freiräume unter Einbeziehung lokaler Akteure entwickelt und gestaltet werden müssen, um den sozialen Zusammenhalt der Quartiersbewohner*innen zu befördern und gleichzeitig zu einer sozial-ökologischen Aufwertung des Quartiers beizutragen.

Von dieser Frage geleitet, erprobt KoopLab innovative Methoden der kooperativen Freiraumentwicklung. Der räumliche Fokus liegt auf sogenannten Ankunftsquartieren, die in besonderer Weise von (temporärer) internationaler Migration, einer heterogenen Bewohnerschaft, hoher Fluktuation und sozialer Benachteiligung, geprägt sind. In Kooperation mit Kommunen, Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Akteuren forschen wir in drei Reallaboren in den Städten Dortmund, Hannover und Leipzig. Gemeinsam mit den Menschen vor Ort werden Ideen für die Gestaltung von Freiräumen entwickelt und kooperativ umgesetzt. Somit werden Orte der Begegnung und des Aushandelns von Interessen geschaffen, die Möglichkeiten für soziale Teilhabe eröffnen, den sozialen Zusammenhalt stärken und die ökologische Qualität im Quartier verbessern.

 

Verbundleitung: Prof. Dr. Antonie Schmiz
Verbundkoordination: M.A. Sebastian Schrader
Projektleitung für den Standort Hannover: M.A. Lea Molina Caminero

Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Website: https://www.kooplab.de/.

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KultMIX: KULTURPRODUKTION IN DER MIGRATIONSGESELLSCHAFT

KultMIX ist ein Forschungsprojekt am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien der Universität Osnabrück (IMIS). Es beschäftigt sich mit der Frage, in welcher Weise Kulturinstitutionen Positionen und Konzepte zur Migrationsgesellschaft formulieren, diskutieren und praktisch umsetzen. Im Fokus steht auch der institutionelle Wandel: In welcher Weise verändern sich die Institutionen selbst durch Migration und zunehmende gesellschaftliche Diversität? Bearbeitet werden vier Themenbereiche - Theater, Museum, Kulturpolitik/-verwaltung und freie Kulturszene - an vier Standorten: Osnabrück, Hamburg, Sindelfingen und Dresden.

Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert im Rahmen der Förderlinie „Migration und gesellschaftlicher Wandel“.

Weitere Informationen auf: https://kultmix.org

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MAPURBAN