ProSECCO

Project on Solar Effects  on Chemistry and Climate Including Ocean Interactions

 

Leitung des Projekts: PD Dr. Ulrike Langematz, Prof. Dr. Ulrich Cubasch, PD Dr. Peter Névir

Mitarbeiter: Dipl.-Met. Anne Kubin, Dr. Thomas Spangehl

 

ProSECCO ist ein gemeinsames Forschungsprojekt des Instituts für Meteorologie der Freien Universität Berlin und des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz. Das Projekt wird im Rahmen des Schwerpunktprogramms CAWSES (Climate And Weather of the Sun-Earth Sytem) von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert. Das gemeinsame Ziel ist es, die Auswirkungen von Variationen der solaren Aktivität auf das Klima der Erde in koordinierten Simulationen mit state-of-the-art Klimamodellen zu untersuchen, unter Ausnutzung der Erfahrung beider Partner. Das Projekt behandelt Aspekte von Kopplungsprozessen, von der oberen Atmosphäre bis zum Ozean. Es ist in zwei Teile untergliedert, in denen die Auswirkungen solarer Variabilität auf (1) der dekadischen und (2) der hundert- und tausendjährigen Zeitskala untersucht werden. Im ersten Teil werden fundamentale Fragen des elfjährigen Sonnensignals und der zugrundeliegenden Mechanismen, wie Auswirkungen von Änderungen in der UV-Strahlung auf die Chemie, das stratosphärische Ozon und das Klima studiert, ebenso wie das Sonnensignal in der Troposphäre und die Sensitivität des Klimas gegenüber solarem Forcing. Im zweiten Teil wird der Einfluß solarer Variabilität auf das Klima verschiedener vorindustrieller Perioden studiert. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Periode vom Maunder Minimum bis zur Gegenwart und auf dem Holozän.