Schließung von Kreisläufen durch Energie- und Stoffstrommanagement bei Nutzung der Terra-Preta-Technologie im Botanischen Garten im Hinblick auf Ressourceneffizienz und Klimaschutz – Modellprojekt Urban farming

TerraBoGa - Forschung für die Nachhaltigkeit

 

Laufzeit: 01.09.2010 bis 31.10.2015

Förderung:

Umweltentlastungsprogramm II (UEP II) - Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz von Berlin - kofinanziert durch die Europäische Gemeinschaft (EFRE)

Projektleitung:

Prof. Dr. mult. Dr. h. c. Konstantin Terytze

Projektkoordination:

Dr. rer. nat. Robert Wagner

Projektbearbeiter:

Dipl.-Geogr. René Schatten

Dipl.-Geogr. Kathrin Rößler

 


 

Grundlage des Forschungsprojektes ist die Umsetzung der Null-Emissions-Strategie durch ein integriertes Stoff- und Energiestrommanagement im Botanischen Garten Berlin, verbunden mit der Herstellung und Anwendung einer anthropogenen Schwarzerde und innovativer Sanitärsysteme. Im Mittelpunkt stehen dabei die Schließung von Kreisläufen sowie die effektive Verwertung der anfallenden Rest- und Abfallstoffe im Botanischen Garten Berlin. Damit soll einerseits eine wesentliche Optimierung vorhandener Stoffkreisläufe auch im Hinblick auf die Erhöhung der Kohlenstoffspeicherung sowie Verringerung der CO2-Emission erfolgen und darüber hinaus eine Anpassung an mögliche Klimaveränderungen, u. a. über eine verbesserte Wasserspeicherung durch den Einsatz einer anthropogenen Schwarzerde. Andererseits soll das Projekt als Anschauungsobjekt und Multiplikator für die einzusetzende hochinnovative Schwarzerdetechnologie dienen – an Hand von diversen Informationsmaterialien (Schautafeln, Ausstellungen) und der Errichtung eines Schaugartens zu Urban farming unter Nutzung von anthropogener Schwarzerde.

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.terraboga.de.