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Berufung von Prof. Kerstin Schepanski an das Institut für Meteorologie

News vom 08.04.2021

Wir begrüßen Frau Prof. Dr. Kerstin Schepanski am Fachbereich Geowissenschaften.

Frau Schepanski wurde zum 1. April 2021 auf die W2-auf Zeit-Professur für Strahlung und Fernerkundung berufen.

Kerstin Schepanski arbeitet zum Thema Atmosphärischer Mineralstaub und beschäftigt sich mit unterschiedlichen Forschungsfragen entlang des Weges von der Quelle zur Senke durch die Atmosphäre. Sie untersucht die Eigenschaften von Staubquellen im Wechselspiel mit der Atmosphäre, den Eintrag von Staubpartikeln in die Atmosphäre und deren meteorologische Rahmenbedingungen, den Transport in der Atmosphäre sowie verschiedenen Wechselwirkungen. Staubaerosol ist ein nahezu weltweit auftretendes Phänomen und Staubquellen gibt es in verschiedenen Gebieten der Erde: in den heißen Wüstengebieten wie der Sahara, in den hohen Breiten wie auf Island, aber auch in landwirtschaftlich genutzte Regionen in den mittleren Breiten. Methodisch nutzt und kombiniert Kerstin Schepanski in ihrer Forschung verschiedenen Fernerkundungs- und Modellansätze.

Kerstin Schepanski hat an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Meteorologie studiert und dort anschließend promoviert. Während ihrer Promotionszeit am Leibniz-Institut für Meereswissenschaften in Kiel und dem Leibniz-Institut für Troposphärenforschung in Leipzig hat sie verschiedene Fernerkundungsmethoden und Atmosphärenmodelle kombiniert um Staubquellen und die atmosphärischen Prozesse insbesondere während der Emission zu untersuchen. Als Post-Doc an der School of Earth & Environment an der University of Leeds in Großbritannien hat sie die meteorologischen Aspekte der Bildung von Staubstürmen und Staubepisoden in Nordafrika vertiefend bearbeitet. Von 2015 bis 2021 hat sie am Leibniz Institut für Troposphärenforschung in Leipzig eine Arbeitsgruppe zum Thema Staub geleitet. Aktuelle Forschungsprojekte beschäftigen sich unter anderem mit Staubquellen in den hohen Breiten am Beispiel von Island, dem Einfluss der mineralogischen Zusammensetzung von Staubaerosolpartikeln auf die Fernerkundung von Staubaerosol sowie dem Einfluss von Vegetationsbränden auf den Eintrag von Bodenpartikeln in die Atmosphäre.

 

Kontakt

kerstin.schepanski@fu-berlin.de

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