Saisonale Vorhersagbarkeit von Sturmrisiko im Bereich Nordatlantik-Europa

Projektleitung:
Projektlaufzeit:
01.01.2007 — 31.12.2010

Stürme in den mittleren Breiten führten zwischen 1950-2006 zu Schäden in der Gesamthöhe von ungefähr 66 Mrd. US$ und stellen somit nach den tropischen Wirbelstürmen die Naturkatastrophen mit dem zweithöchsten Schadenspotential dar (Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft, 2007; Qian und Saunders, 2003). Eine saisonale Vorhersagbarkeit des Sturmrisikos könnte dazu beitragen, durch angemessene Massnahmen die Schäden zu reduzieren.

Im Projekt "Saisonale Vorhersagbarkeit von Sturmrisiko im Bereich Nordatlantik-Europa" soll die saisonale Vorhersagbarkeit des Sturmrisikos im Bereich Nordatlantik/Europa einerseits anhand von Reanalyse- und Beobachtungs-Daten und andererseits anhand von saisonalen Vorhersagen des DEMETER-Projekts untersucht werden. Basis zur Berechnung des Sturmrisikos sind Bodenwinddaten. Untersucht werden Anomalien des Sturmrisikos und der Zusammenhang mit Anomalien von Faktoren, welche bei der Entwicklung von starken Zyklonen eine wichtige Rolle spielen (z.B. Baroklinität, latente Wärme), und deren Zusammenhang mit hemisphärischen Variablen (z.B. NAO, SST oder Schneebedeckung). Aus dem Zusammenhang von anomalem Sturmrisiko mit spezifischen längerfristigen Variationen dieser Variablen soll schliesslich die Möglichkeit von saisonalen Vorhersagen eingeschätzt werden.

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