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Prof. Dr. Heike Rauer

Frau Prof. Heike Rauer

Sonderprofessur

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Beraterin des Vorstands in ESA Angelegenheiten

Adresse
Malteserstraße 74-100
Raum D-309
12249 Berlin
Fax
+49 30 838 467787 (Teamassistent M. Maccarrone)
E-Mail
heike.rauer[at]fu-berlin.de

Heike Rauer ist Physikerin und befasst sich mit der Erforschung von extrasolaren Planeten sowie den planetaren Körpern in unserem Sonnensystem. Hier am Fachbereich Geowissenschaften der Freien Universität Berlin ist sie Professorin für planetare Geophysik. Weiterhin ist sie Beraterin des Vorstandes des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in ESA-Angelegenheiten.

Die akademische Laufbahn von Heike Rauer begann 1991 mit ihrer Promotion am Max‑Planck‑Institut für Aeronomie (heute Max‑Planck‑Institut für Sonnensystemforschung) und an der Universität Göttingen; bis 1995 war sie dort als Postdoktorandin tätig. Anschließend arbeitete sie für 2 Jahre am Observatoire de Paris in Meudon, gefördert durch ein Stipendium der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).

Von 1997 bis 2004 arbeitete sie als Postdoc am Institut für Planetenforschung des DLR in Berlin‑Adlershof. 2005 übernahm sie dort die Leitung der Abteilung „Extrasolare Planeten und ihre Atmosphären“, die sie bis 2017 innehatte. Parallel dazu war sie von 2006 bis 2017 Professorin für Planetenphysik an der Technischen Universität Berlin. 2017 wurde sie Leiterin des Instituts für Planetenforschung des DLR in Berlin, ein Amt, das sie bis zum Übergang des Instituts in das neu gegründete Institut für Weltraumforschung im Jahr 2025 innehatte. Seit 2017 ist Heike Rauer außerdem Professorin im Fachbereich Geowissenschaften der Freien Universität Berlin.

Seit 2013 leitet Heike Rauer das internationalen Instrumentenkonsortium für die ESA‑Mission PLATO (PLAnetary Transits and Oscillations of Stars). PLATO wird Anfang 2027 starten und hat das Ziel, Exoplaneten um sonnenähnliche Sterne zu entdecken. Der Fokus liegt dabei auf erdähnlichen Planeten, die sich in der habitablen Zone befinden – also in einem Abstand, in dem gemäßigte Temperaturen herrschen und daher flüssiges Wasser existieren könnte.

Daneben wirkt und wirkte Heike Rauer an weiteren weltraumgestützten Projekten mit, etwa an der Mission CHEOPS (CHaracterising ExOPlanet Satellite) der ESA, der CoRoT Mission (COnvection, ROtation et Transits planétaires) der französischen Raumfahrtagnetur CNES sowie an Konzepten für Satellitenmissionen zur Venus von ESA und NASA.

Außerdem war sie ab 2018 auch Koordinatorin des Schwerpunktprogramms der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zur "Erforschung der Vielfalt extrasolarer Planeten", das 6 Jahre lang insgesamt 51 Projekte mit 100 Wissenschaftlern in ganz Deutschland unterstützt hat.

Seit 2025 ist Heike Rauer 1. Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Planetologie.

WiSe 25/26

SoSe 26

Heike Rauers Forschung konzentriert sich auf das Finden von Exoplaneten, also von Planeten außerhalb unseres eigenen Sonnensystems. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf Planeten, die erdähnlich sind und sich in der habitablen Zone ihres Sterns befinden, also in einem Abstand zum Stern, in dem gemäßigte Temperaturen herrschen und daher flüssiges Wasser existieren könnte.

Von 2006 bis 2014 war Heike Rauer Co-Investigatorin des französisch-europäischen Weltraumteleskops CoRoT. Seit 2013 leitet sie das internationale Instrumentenkonsortium für die ESA‑Mission PLATO (PLAnetary Transits and Oscillations of Stars).

Daneben wirkte und wirkt Heike Rauer an weiteren weltraumgestützten Projekten mit, etwa am CHaracterising ExOPlanet Satellite (CHEOPS) der ESA sowie an Satellitenmissionen zur Venus von ESA und NASA.

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