Forschung trifft Praxis – ClimXtreme Abschlusskonferenz zu Extremwetterereignissen im Klimawandel
News vom 08.09.2026
Auf welche Wetterextreme müssen wir uns in Zukunft einstellen und wie verändern sich diese Extreme durch den Klimawandel? Unter den Vorzeichen extremer Hitze, Niederschläge und Stürme im Klimawandel fand die Abschlusskonferenz des Verbundvorhabens ClimXtreme „Klimawandel und Extremereignisse in Europa“ beim Deutschen Wetterdienst in Offenbach statt.
Herzstück der Konferenz war neben zwei Tagen für intensiven wissenschaftlichen Austausch ein Forschungs-Praxis-Tag. In Grußworten, Kurzvorträgen, einer Postersession und einem World-Café diskutierten circa 65 Praxisakteure und Wissenschaftler*innen neuste Forschungsergebnisse, ihre Anwendungsmöglichkeiten und weitere Forschungsbedarfe. Besonders hervorgehoben wurde die Bedeutung von Wissenschaftskommunikation und dem frühzeitigen und regelmäßigen Austausch mit Praxisakteuren. In der ClimXtreme Phase II (2023-2026) arbeiten 17 Forschungseinrichtungen in insgesamt 17 Projekten zusammen, darunter auch die Katastrophenforschungsstelle im Projekt ClimXchange „Austausch über Klimaextreme zwischen Wissenschaft und Stakeholdern zur Verringerung von Katastrophenrisiken“. Die Katastrophenforschungsstelle unterstützt als sozialwissenschaftliche Partnerin im Verbund ClimXtreme die Wissenschaftskommunikation. Hierzu hat sie bilaterale Treffen Workshops, Seminare und Veranstaltungen im Verbund methodisch-konzeptionell begleitet. Zudem hat sie einen Methodenkoffer für Wissenschafts-Praxis-Interaktionen entwickelt, der Wissenschaftler*innen motivieren und befähigen soll, sich im Forschungsverlauf mit Praxisakteuren auszutauschen. Der Methodenkoffer war auf der Abschlusskonferenz in einer präfinalen Version einsehbar und wird in Kürze veröffentlicht.
