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Ergebnisse der Bevölkerungsbefragung zum Stromausfall in Berlin veröffentlicht

Titelbild AKFS Report Stromausfall Berlin 2026

Titelbild AKFS Report Stromausfall Berlin 2026
Bildquelle: Schulze, K., Merkes, M., Zimmermann, T. & Voss, M.

News vom 29.07.2026

Am 3. Januar 2026 kam es infolge eines Brandanschlags auf eine Hochspannungsleitung zu einem mehrtägigen Stromausfall im Südwesten Berlins. Betroffen waren unter anderem Teile von Nikolassee, Wannsee, Zehlendorf und Lichterfelde. Zeitweise waren mehr als 45.000 Haushalte ohne Strom. 

Die Akademie der Katastrophenforschungsstelle (AKFS; www.a-kfs.de) und die Krisen- und Katastrophenforschungsstelle (KFS) der Freien Universität Berlin haben unmittelbar nach dem Ereignis eine Online-Befragung durchgeführt. Ziel war es, die Erfahrungen der betroffenen Bevölkerung, ihre Informationslage, Bewältigungsstrategien, Belastungen und Unterstützungsbedarfe systematisch zu erfassen. Die Befragung wurde im Januar 2026 durchgeführt und kombiniert standardisierte Fragen mit offenen Antwortformaten. 

Die nun veröffentlichten Ergebnisse geben Einblicke in die Wahrnehmung und Bewältigung des Stromausfalls aus Sicht der Bevölkerung. Sie zeigen unter anderem, welche Herausforderungen durch den gleichzeitigen Ausfall von Strom, Heizung, Mobilfunk und Internet entstanden, welche Informationsquellen genutzt wurden, wie die Krisenkommunikation bewertet wurde und welche Rolle private Vorsorge, soziale Netzwerke und Nachbarschaftshilfe spielten. 

Die Ergebnisse stehen in zwei Fassungen zur Verfügung: 

Kurzfassung der zentralen Ergebnisse: 
https://a-kfs.de/wp-content/uploads/2026/05/16_Stromausfall_Executive-Summary_AKFS_2026.pdf 

Umfangreiche Ergebnisdarstellung: 
https://a-kfs.de/wp-content/uploads/2026/05/16_Stromausfall_AKFS_2026.pdf 

Beide Dokumente enthalten Hinweise für Praxis, Bevölkerungsschutz und Krisenkommunikation. Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Bedeutung verlässlicher und niedrigschwelliger Informationsangebote, die Stärkung analoger Kommunikationswege, der Schutz vulnerabler Gruppen sowie die Förderung privater und gemeinschaftlicher Vorsorge. 

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