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Interdisziplinärer Austausch auf dem Workshop „Current and Future Challenges in Landslide Research“, Technische Universität Berlin

Copyright Anika Braun, TU Berlin

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News vom 05.12.2023

Im Kontext der natur- und sozialwissenschaftlichen Katastrophenforschung gehört es zu einer besonderen Herausforderung, die Forschungsergebnisse ‚der jeweils anderen Seite‘ zu präsentieren. Wir gehen oft von unterschiedlichen Vorstellungen darüber aus, worauf es ankommt, wie wir unser Wissen erwerben, was Konzepte bedeuten usw. Die Überwindung oder zumindest die Identifizierung unterschiedlicher wissenschaftlicher Auffassungen und Prioritäten ist jedoch von entscheidender Bedeutung.

Auf dem Workshop „Current and Future Challenges in Landslide Research“, der am 20. und 21. November an der Technischen Universität Berlin stattfand, war es spannend zu sehen, wie die Ergebnisse des deutsch-indonesischen Projekts Tsunami Risk speziell für den deutschen und kolumbianischen Kontext relevant sein könnten - es wurden lebhafte Gespräche geführt.
 
Die Präsentation der KFS-Mitarbeitenden Isabelle Desportes konzentrierte sich speziell darauf, (i) WARUM es wichtig ist, internationale und inter- sowie transdisziplinäre Forschung in Bezug auf kaskadierende Katastrophen durchzuführen und (ii) WIE Forschungsvorhaben gestaltet werden können, um sicherzustellen, dass diese Themen nicht nur bloße Modebegriffe sind.
 
Die KFS-Mitarbeitenden Vicente Sandoval und Verena Flörchinger waren ebenfalls bei dem Workshop anwesend und trugen vertiefend zu den Diskussionen mit ihrer sozialwissenschaftlichen Expertise bezogen auf integriertes Katastrophenrisikomanagement und urbane Risikoursachen bei.

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