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KFS auf BBK Fachkongress Forschung für den Bevölkerungsschutz

News vom 10.01.2023

Vom 12.-14.01.2023 findet zum ersten Mal der BBK-Fachkongress „Forschung für den Bevölkerungsschutz“ in Bonn statt. Die KFS ist mit folgenden Beiträgen vertreten:

Am Donnerstag findet ein Vortrag des Projekts Tsunami Risk mit dem Titel „Tsunami Risk – Institutionelle und kulturelle Aspekte des operationellen Katastrophenrisikomanagements in Indonesien und Deutschland “ unter Beteiligung von Isabelle Desportes statt.

Am Freitag moderieren Theresa Zimmermann und Sara Merkes die Sessions „Forschungsperspektiven auf Schnittstellen der Zusammenarbeit in Katastrophen, Krisen und Krieg“ und „Forschungszugänge zu Engagement in Krisen“. In Letzterer halten sie einen Vortrag aus dem Projekt ATLAS-ENGAGE heraus mit dem Titel „Von der Vogelperspektive zum Biberbau: Metaanalyse als ein Werkzeug für wissenschaftliche und praxisorientierte Felderschließung“.

Das BMBF-Projekt RESIK wird ebenfalls auf der Konferenz vertreten sein, durch Nicolas Bock und Sidonie Hänsch von der Katastrophenforschungsstelle sowie RESIK-ProjektpartnerInnen vom DRK, dem Internationalen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften der Universität Tübingen und der Firma Dräger. Gemeinsam haben sie ein Panel für Freitagvormittag organisiert, mit dem Thema „Wissenschaftliche Erkenntnisse für die Praxis – Empfehlungen und Leitlinien für Evakuierung von Gesundheitseinrichtungen“. Darin werden die wissenschaftlichen Mitarbeitenden der KFS einen Vortrag zu sozialwissenschaftlichen Erkenntnissen zur Koordination und Kommunikation bei Krankenhausnotfällen und Evakuierungen, bestehend aus Beobachtungen aus vier Fallstudien, halten.

Am Samstag sind Theresa Zimmermann und Sara Merkes in der Session „Impulse: Innovationen, Governance und Zukunft“ mit folgendem Vortragsthema vertreten: „In die Zukunft forschen: Limitationen und Potenziale der wissenschaftlichen Befassung mit gesellschaftlichen Entwicklungen und entsprechenden Schlüssen für den Bevölkerungsschutz“. Daniel F. Lorenz und Cordula Dittmer stellen im selben Panel Überlegungen zu „Governance von komplexen Katastrophen – Herausforderungen für den Bevölkerungsschutz“ vor. Sie beziehen sich dabei v. a. auf das Forschungsprojekt HoWas21, integrieren jedoch auch Erkenntnisse aus den Projekten WAKE und BePal, um verschiedene Lagen der letzten Jahre vergleichend katastrophensoziologisch zu analysieren.

Das Programm des Fachkongresses finden Sie hier.

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