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Kartensammlung

Öffnungszeiten: Nach Vereinbarung. Bitte immer zuerst an der Ausleihe melden !!!


Ansprechpartner: Ausleihtheke der Bibliothek: Tel.:(030) 838-702 05 / geolib@zedat.fu-berlin.de)

M. Sc. Lina Geiges-Erzgräber


Bestandinformation: Karten: ca.164.000, Atlanten: ca.2400 , Wandkarten: ca.700 (2013)


Regionale Schwerpunkte:

Berlin, Deutschland, Mitteleuropa (v.a. Ostmitteleuropa), Europa, Afrika nördlich des Äquators,Teile Asiens, Australien


Thematische Schwerpunkte:

75 % topographische Karten; Geologie Deutschlands, geomorphologische Karten, Verkehrs- und Reisekarten.


 

  • EZB Liste kartographischer E-Journals

Zusammenstellung verschiedener Portale, die digitalisierte Karten oder Geodaten anbieten:

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The historical map collection has over 76,000 maps and images online. The collection includes rare 16th through 21st century maps of AmericaNorth AmericaSouth AmericaEurope, Asia, AfricaPacific and the World.

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Digitalisierte Karten der Staatsbibliothek zu Berlin. Umfasst derzeit etwa 160 Werke (Einzelkarten und Atlanten).

Kontakt: DigiBibSBB@sbb.spk-berlin.de

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Eine Sammlung der Universitäts und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, umfasst etwa 1.000 digitalisierte Karten und Ansichten mit regionalem Schwerpunkt auf Mitteldeutschland.

Kontakt: karten@bibliothek.uni-halle.de

Geoportale ermöglichen die Suche von Geodaten (digitale geographische Daten)  und deren Darstellung in Form interaktiver Karten. Es sind keine direkten digitalisierten Kartenwerke mehr zu erkennen, aber die zugrunde liegenden Informationen (Geodaten) lassen sich suchen und verwenden.

GeoportalBundesland
FIS Broker Berlin
GeoViewer Baden-Württemberg
BayernAtlas Bayern
Geoportal Brandenburg Brandenburg
Geoportal Hessen Hessen
Gaia MV Mecklenburg-Vorpommern
NiedersachsenViewer Niedersachsen, Bremen
TIM Online Nordrhein-Westfalen
GeoPortal RLP Rheinland-Pfalz
WebAtlas SN Sachsen
Sachsen-Anhalt Viewer Sachsen-Anhalt
Geoportal Saarland (KartenViewer) Saarland
Digitaler Atlas Nord Schleswig-Holstein und Hamburg
Geoproxy Thüringen Thüringen

Für das aus Lockergesteinen aufgebaute Norddeutsche Tiefland, also auch für das gesamte Land Brandenburg, ist die Geologische Karte im Maßstab 1 : 25 000 (GK 25) eine Karte der an der Oberfläche anstehenden geologischen Bildungen (Gesteine) mit einer Abbildungstiefe der geologischen Verhältnisse bis 2 m unter Gelände. Sie ist die Grundkarte für alle geologischen Fragestellungen und alle darauf aufbauenden Ableitungskarten.

Von 1874 bis 1939 wurden 230 das Gebiet des heutigen Landes Brandenburg einschließlich Berlin betreffende Blätter der GK 25 von den zuständigen Geologischen Diensten geologisch und bis etwa 1924 geologisch-agronomisch aufgenommen und ab 1875 in Lieferungen zu jeweils 3 bis 9 Blättern herausgegeben. Von 1945 bis 1967 wurden 9 Blätter fertig gestellt. 54 Blätter Brandenburgs bzw. Blätter mit brandenburgischen Flächenanteilen blieben bis heute ohne großmaßstäbliche geologische Aufnahme, das sind ca. 20 % des Landesterritoriums.

Die große Anzahl der Blätter ist heute vergriffen oder nur noch als analoge Kopie und auf CD erhältlich. Vertrieb

Mit EU-Mitteln wurde die GK 25 digitalisiert und ist
unter http://www.geo.brandenburg.de/gk25 verfügbar.

Blattübersicht mit Altersstruktur

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Etwa 3.800 historische, digitalisierte Karten aus dem Bestand der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen mit Schwerpunkt auf Regional- und Übersichtskarten von Nordwestdeutschland und verschiedenen europäischen Ländern, sowie Stadtpläne und -ansichten aus dem eurpoäischen Raum.

Kontakt: direktion@suub.uni-bremen.de

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Zur Verfügung gestellt vom Leibniz-Institut für Europäische Geschichte in Mainz bieten IEG-Maps digitalisierte Karten mit dem Schwerpunkt auf Historische Karten von Deutschland, Europa und Thüringen an.

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Eine Initiative des GBV zu Altkarten. Sie weist Landkatendrucke schwerpunktmäßig von vor 1850 nach. Auf etwa 5.000 digitalisierte Karten besteht Fernzugriff.

Kontakt: altkartendb@sbb.spk-berlin.de

Programme, mit denen man Karten georeferenzieren kann

GIS-Programme (GIS = Geografisches Informationssystem) sind in der Regel sehr gut geeignet, Georeferenzierungen durchzuführen. Ebenso gut geeignet sind Programme, die in der Fernerkundung oder Photogrammetrie Anwendung finden. Namhafte Vertreter dieser Branchen sind die Firmen

  • ESRI (GIS-Technik) und
  • ERDAS (Fernerkundung und Photogrammetrie)

Sofern man „nur” Karten scannen und für die Anwendung in Navigationsprogramme georeferenzieren möchte, sind die oben genannten Systeme eigentlich zu umfangreich und auch zu teuer.

Im Bereich der Freien GIS Software (FreeGIS) gibt es zunehmend immer mehr kostenfreie Geoinformationssysteme, die sich auch mit dem Thema „Georeferenzierung” beschäftigen. Die Systeme GRASS und gvSIG sollten hier erwähnt werden. Sie sind sehr umfangreich und werden ständig weiterentwickelt.

Spezialprogramme, die sich hauptsächlich mit der Georeferenzierung und der Transformationen beschäftigen, gibt es auch, zum Beispiel:

  • WGEO (GIS-Tool) von DHI-Wasy GmbH und
  • Geographic Transformer von Blue Marble Geographics

Ein weiteres „GIS-Tool” ist der Global Mapper von der gleichnamigen Firma aus den USA. Das Programm ist weit umfassend und preiswert. Eine kleine Zusammenstellung, was das Programm alles kann:

  • Karten georeferenzieren und transformieren.
  • Fungiert als Viewer für Raster-, Vektor-, Höhendaten und Satellitenbilder.
  • Es können Geländemodelle/3D-Modelle erstellt werden.
  • Verarbeitet enorm viele Datenformate aus den Bereichen GIS, Fernerkundung, Kartografie, etc.
  • Man hat Bild-/Rasterbearbeitungsmöglichkeiten.
  • Verfügt über eine ganze Reihe von GIS-Funktionalitäten.

Hinweis zu dem Georeferenzierungsmodul des Global Mappers:

  • Man kann auf eine große Anzahl von vordefinierten Projektionseinstellungen zurückgreifen.
  • Sie haben die Wahl von unterschiedlichen Georeferenzierungsmethoden (siehe auch Kapitel 3).
  • Sie haben umfangreiche Möglichkeiten, die georeferenzierten Karten zu exportieren.

Zum Schluss noch ein paar Anmerkungen zu den eigentlichen Navigationsprogrammen. Die sollen ja letztendlich die digitalen Rasterdaten beinhalten. Die bekanntesten Navigationsprogramme/GPS-Planungsprogramme sind:

  • Touratech QV oder auch TTQV (deutsches Programm)
  • Fugawi (Canada)
  • Ozi Explorer (Australien)
  • CompeGPS (Spanien)

Das weitverbreitete Programm von Touratech (TTQV) ist sehr leistungsstark und bietet umfangreiche Möglichkeiten, nicht nur in der Navigationsplanung.

  • Viele Kartenformate werden unterstützt.
  • Dem Programm ist eine umfangreiche, professionelle Datenbank integriert.
  • Der Viewer kann Raster-, Vektor-, Höhendaten und Satellitenbilder anzeigen.
  • Digitales Kartenmaterial von vielen Fremdanbietern können eingebunden werden.
  • Einbinden können Sie auch Ihre eigenen georeferenzierten Karten.
  • Sofern Rasterkarten nicht georeferenziert sind, besteht die Möglichkeit, diese selbst zu kalibrieren.
    Neben allen notwendigen Karteninformationen setzt eine Kalibrierung auch ein gewisses Maß an Fachwissen voraus.

Der FID GEO digitalisiert unentgeltlich Karten. Dies wird für gemeinfreie geologische Karten, insbesondere aus den Beständen der SUB Göttingen angeboten . Hier finden Sie eine Liste gemeinfreier Kartenblätter der GK25 (Geologische Karte 1:25 000, Preußische Landesaufnahme) aus dem Bestand der SUB Göttingen. Auf Ihre Anfrage hin können diese Blätter digitalisiert werden, sofern sie nicht bereits frei online verfügbar sind.

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Ein Projekt des Münchener Digitalisierungszentrums ist die digitale Bibliothek (Bavarica). unter anderem werden dort auch Karten, Stadtpläne, Ortsansichten und Atlanten digital bereitgestellt. Überwiedeng aus dem Altbestand bis etwa 1900.

Kontakt: Digitale.Bibliothek@bsb-muenchen.de

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Über 400.000 digitale Karten werden in dieser Datenbank nachgewiesen. Das Portal für 'Liebhaber von alten Karten' wurde von der Klokan Technologies GmbH (Schweiz) umgesetzt. Unter Anderem haben Sammlungen zur Verfügung gestellt: USGS Historical Topographic Maps, National Library of Scotland, New York Public Library, SLUB Dresden, und viele mehr .

Kontakt: info@oldmapsonline.org

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Online-Karten von aktuellem und allgemeinem Interesse, University of Texas at Austin

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Ein Projekt der Universitätsbibliothek Potsdam. Umfasst derzeit etwa 30 Karten aus dem Gebiet Brandenburg und Berlin. Auch geologische Karten aus der Zeit des Preußenreiches. Die Karten sind auch als Digitalisate im GBV nachgewiesen.

Kontakt: ubinfo@uni-potsdam.de

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Digitalisierte Karten der Staats- und Universitätsbibliothek Dresden. Umfasst derzeit etwa 27.000 Werke insbesondere zur Geschichte und Landeskunde Sachsens. Außerdem wird gerade an der realisierung eines Virtuellen Kartenforums gearbeitet, dass derzeit über 5.600 georeferenzierte Karten darstellen kann.

Kontakt: Georg.Zimmermann@slub-dresden.de

Karten und Geodaten für Unterricht, Wissenschaft und Beruf nutzen und publizieren

Die gemeinsame Kommission Recht und Geodaten der Fachgesellschaften DGfK, DGPF und DVW haben ihren Leitfaden "Urheberrecht leicht gemacht –Karten und Geodaten für Unterricht, Wissenschaftund Beruf nutzen und publizieren" neu überarbeitet.

PDF-Download: https://dgfk.net/download/Urheberrecht.pdf (Der Leitfaden ist auch in PRIMO zu finden)

Deutsche Gesellschaft für Kartographie e.V. Gesellschaft für Kartographie und Geomatik Gemeinsame Kommission Recht und Geodaten von DGfK, DGPF und DVW

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Eine Initiative der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen, die sich zwar nicht Schwerpunktmäßig mit Karten beschäftigt, trotzdem aber auf etwa 4.000 digitalisierte Kartenwerke verweist.

Ansprechpartner: Stephan Heupst, Stephanie Rühle, Christian Fieseler