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Gemeinsam verantwortlich handeln: Informationen zum Coronavirus (2019-nCoV) für Universitätsangehörige

News vom 11.03.2020

Die Freie Universität Berlin unterstützt zusammen mit den anderen Hochschulen die gesamtgesellschaftlichen Anstrengungen, die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus einzudämmen. Wir tun dies, indem wir die sozialen Kontakte in unseren Einrichtungen und damit mögliche Infektionen reduzieren. Damit sind weitreichende Folgen für Lehre und Studium, Forschung sowie Verwaltung verbunden. 

Auf dieser Seite informieren wir alle Universitätsangehörige fortlaufend über die Maßnahmen, die unsere Universität ergreift, um diese außerordentlichen Herausforderungen zu bewältigen. 

Studierende der Freien Universität Berlin tragen wesentlich zum Erfolg dieser Maßnahmen bei, indem sie von einer Präsenz auf dem Campus der Universität absehen. 

Zu wesentlichen Fragen, etwa zu anstehenden Prüfungen, Lehrveranstaltungen,alternativen Serviceleistungen oder Regelungen für Eltern, wird das FAQ-Angebot dieser Seite kontinuierlich ausgebaut.


Aktuelle Informationen

18. März 2020: Prüfungen und Minimalpräsenzbetrieb

Die Senatsverwaltung für Wissenschaft und Forschung hat sich gemeinsam mit der Freien Universität Berlin und mit den anderen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen auf weitere Maßnahmen und Einschränkungen verständigt, um zur Eindämmung des Coronavirus beizutragen. An der Freien Universität werden ungeachtet dessen große Anstrengungen unternommen, um einen Studienbetrieb im Sommersemester 2020 zu gewährleisten.

  1. Prüfungen: 
    Von Donnerstag, dem 19. März 2020, an werden bis auf Weiteres keine Präsenzprüfungen mehr durchgeführt. Präsenzprüfungen finden in alternativer Form oder zu einem späteren Termin statt. Vorgaben zur Durchführung von Staatsexamina werden von den jeweiligen jeweils zuständigen Prüfungsämtern des Landes erlassen und mitgeteilt.
    Die Abgabefristen für Abschlussarbeiten im Rahmen von Bachelor-, Master- und Diplomstudiengängen werden vom 12. März 2020 an bis zur Wiederaufnahme eines regulären Studienbetriebes (mindestens aber bis zum 11. Mai 2020) gehemmt. Das bedeutet, dass die Abgabefristen derzeit nicht weiterlaufen, sodass Studierende mit Wiederaufnahme eines regulären Studienbetriebes, der die Wiederöffnung der Bibliotheken und PC-Pools umfasst, den vollen Rest der Abgabefrist wahrnehmen können. Damit ist sichergestellt, dass niemandem Nachteile entstehen.
  2. Minimalpräsenzbetrieb:
    Der Hochschulbetrieb an der Freien Universität Berlin wird von Freitagabend (20. März 2020) dieser Woche an, auf einen minimalen Präsenzbetrieb umgestellt. Die Fachbereiche, Zentralinstitute, die Verwaltung und sonstige Einrichtungen der Freien Universität Berlin stellen in der Zeit den notwendigsten Betrieb sicher.

16. März 2020: Einschränkung des Forschungsbetriebs

In Abstimmung mit der Senatskanzlei für Wissenschaft und Forschung wird aufgrund der aktuellen Entwicklungen und den Anstrengungen zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus der Forschungsbetrieb auch an der Freien Universität Berlin eingeschränkt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Freien Universität werden gebeten, folgende Schritte vorzunehmen: 

  • Personen, die über Geräte, technische Anlagen, Labore oder Werkstätten (insbesondere genehmigungspflichtige Anlagen, z. B. mit zu beachtenden Gentechnik- oder Strahlenschutzbestimmungen) verfügen, in denen bestimmte Geräte nicht schnell heruntergefahren und/oder stillgelegt werden können, bereiten sich bitte umgehend auf einen solchen Fall der Stilllegung vor. Es soll damit sichergestellt werden, dass im Anordnungsfall nicht zu viel Zeit zum regelkonformen Abschalten benötigt wird. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden gebeten, solche Maßnahmen sofort zu beginnen.
  • Mitarbeiter/innen, die über Geräte, technische Anlagen, Labore oder Werkstätten mit Geräten verfügen, die trotz Herunterfahrens eine regelmäßige Vor-Ort-Betreuung (z. B. Auffüllen von Kühlmitteln) benötigen, teilen dies mit folgenden Angaben bitte umgehend mit: 
    • Art und Umfang der benötigten Betreuung 
    • Angaben der Betreuerin/des Betreuers (Name, Funktion, Mailadresse, Telefonnummer) und mindestens einer Stellvertretung
    • Die betroffenen Personen senden diese Angaben bitte an die für sie zuständige Fachbereichsverwaltung. Die Verwaltungsleitungen erhalten so einen Überblick über die Anlagen in ihrem Fachbereich, sie sammeln die Angaben und geben sie an die Kanzlerin zusammengefasst weiter. 
  • Bei Anlagen, die auch „remote“ betreut und gewartet werden können, soll der Betrieb umgehend darauf umgestellt werden. 
  • Sollten im Forschungsbetrieb der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weitere Sonderfälle zu beachten sein, werden diese gebeten auch dies bitte konkret und umgehend mitzuteilen. 
  • Gibt es für den Fall, dass keine zuständigen Mitarbeiter/innen im Haus sind, gefährdete Bereiche, welche durch die Haustechnikerinnen/Hausmeister bei Schäden (etwa Wasserrohrbruch) NICHT betreten werden dürfen? Wenn ja, werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gebeten, die Universitätsleitung auch darüber mit konkreten Angaben zu informieren. Mitgeteilt werden soll zudem, wer dann zu informieren ist. Die Angaben sollen bitte ebenfalls an ihre Fachbereichsverwaltung gesendet werden. 
  • Da alle Dienstreisen ab sofort nicht mehr genehmigt sind, dürfen wissenschaftliche Untersuchungen und Experimente außerhalb der Freien Universität Berlin (z. B. auch Befragungen) nicht mehr stattfinden. Beschäftigte der Freien Universität werden gebeten, diese Vorhaben zu verschieben oder diese abzusagen. 
  • Auf Arbeiten in Großraumbüros und -laboren ist gemäß der angeführten Sofortmaßnahmen grundsätzlich und ab sofort zu verzichten.

14. März 2020: Informationen zu Auswirkungen auf Prüfungen

Die Freie Universität Berlin setzt sich dafür ein, dass Ihnen aufgrund der aktuell eingetretenen Situation keine Nachteile bei Prüfungen und Abschlussarbeiten entstehen.

Für alle Prüfungen gilt bis auf Weiteres: Sie können ohne Angabe von Gründen zurücktreten. In diesem Fall schreiben Sie dazu bitte spätestens am Tag der Prüfung (jedoch zeitlich vor Beginn der Prüfung) eine E-Mail an Ihr zuständiges Prüfungsbüro. Die Abgabe eines Attestes ist nicht nötig. Bei Abmeldung oder Rücktritt von einer Prüfung / Hausarbeit / Abschlussarbeit zählt der nicht angetretene oder abgebrochene Versuch nicht. Wir werden kulante Lösungen finden und darüber zeitnah informieren.

Zu der Durchführung der Staatsexamensprüfungen an der Freien Universität Berlin stehen wir in engem Austausch mit den zuständigen Landesbehörden. Wir werden weitere Informationen sobald wie möglich kommunizieren.


13. März 2020: Maßnahmen im Bereich Wissenschaft und Forschung des Landes Berlin gegen die Verbreitung des Coronavirus: Die Freie Universität Berlin stellt Präsenzveranstaltungen ein / Umstellung auf Digitale Formate / Sonderregelung für Prüfungen 

Der Regierende Bürgermeister von Berlin und Senator für Wissenschaft und Forschung, Michael Müller, hat nach weiteren Beratungen der COVID-19 Taskforce unter Leitung des Staatssekretärs Steffen Krach am heutigen Freitag, 13. März, weitere Maßnahmen mit Vertreterinnen und Vertretern der Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und des Studierendenwerks in Berlin unter Einbezug von Gesundheitsexperten der Charité-Universitätsmedizin Berlin beschlossen. 

Folgende Maßnahmen wurden für die elf staatlichen Hochschulen des Landes, die Charité-Universitätsmedizin Berlin sowie die außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Berlin vereinbart. Diese werden auch den privaten und konfessionellen Hochschulen in Berlin zur Umsetzung empfohlen. 

Es ist Folgendes bis auf Weiteres von den Einrichtungen zu beachten: 

Alle Präsenzveranstaltungen werden eingestellt. Die Freie Universität trägt Sorge dafür, dass Online- Formate und andere kreative Möglichkeiten geschaffen werden, um den Lehrbetrieb in dem erforderlichen Maße an den eigenen Einrichtungen aufrecht zu erhalten, soweit dies im Einklang mit den übrigen Maßnahmen steht. 

Um Prüfungstermine in begründeten Einzelfällen zu gewährleisten, werden die Empfehlungen der Charité – Universitätsmedizin zur Durchführung von Prüfungen im Rahmen der COVID-19-Pandemie eigenverantwortlich durch die jeweilige Einrichtung eingehalten. 

Die Bibliotheken der wissenschaftlichen Einrichtungen des Landes Berlin stellen den Publikumsverkehr (Gäste oder Studierende) vollständig ein. Dort, wo es möglich ist, wird ein Onlinedienst angeboten. Leihfristen werden ausgesetzt. Mahngebühren werden in dieser Zeit nicht erhoben. 

Die Mensen und Museen der Wissenschaftseinrichtungen werden geschlossen, der Hochschulsport wird eingestellt. Die Innenbereiche des Botanischen Gartens werden geschlossen, die Parkanlage bleibt offen. 

Der Verwaltungsbetrieb wird vorerst aufrechterhalten. Im erforderlichen Maß kann jedoch von Möglichkeiten wie Homeoffice, Telearbeit oder anderen Maßnahmen Gebrauch gemacht werden, auch über bestehende Dienstvereinbarungen hinaus. Darüber hinaus werden an allen Einrichtungen Vorkehrungen für das Aufrechterhalten eines Minimalbetriebes getroffen. Auf Arbeiten in Großraumbüros ist zu verzichten. Der Forschungsbetrieb kann im Einklang mit den hier angeordneten und empfohlenen Maßnahmen in begründeten Einzelfällen fortgeführt werden, nach Ermessen der jeweiligen Einrichtung. 

Die wissenschaftlichen Einrichtungensind angehalten, sämtliche Dienstreisen unabhängig von ihrem Anlass oder Reiseziel im Inland oder im Ausland nicht zu genehmigen und etwaige Genehmigungen zurückzunehmen. Gleiches gilt für Studienauslandsaufenthalte und Forschungsauslandsaufenthalte, die noch nicht angetreten wurden im Rahmen der Programme der jeweiligen Hochschulen.


13. März 2020: Hinweise für Mitarbeiter/innen der Freien Universität Berlin – Regelungen zum Umgang mit wegen SARS-CoV-2 geschlossenen Kitas und Schulen

Das Land Berlin hat am Freitag, 13. März 2020, mitgeteilt, dass Berliner Schulen und Kitas beginnend vom kommenden Montag (16. März) beziehungsweise Dienstag (17. März) an geschlossen bleiben, um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Website der zuständigen Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

Für Eltern von Kindern sind vorerst folgende Regelungen zu beachten:

  • Ist das zu betreuende Kind (Kinder bis einschließlich 12 Jahren) selbst erkrankt, gelten die bekannten Regelungen, die in einem solchen Fall Anwendung finden.
  • Ist das zu betreuende Kind oder sind die Kinder (bis einschließlich 12 Jahren) nicht erkrankt, aber Kita oder Schule geschlossen, soll den betroffenen Eltern für die Dauer von insgesamt bis zu zehn Arbeitstagen eine bezahlte Freistellung ermöglicht werden.
  • Beschäftigte, die von dieser Möglichkeit Gebrauch machen, senden bitte einen formlosen Antrag an die Personalabteilung. Bitte nutzen Sie hierfür den elektronischen Weg.
  • Vom Zeitpunkt der Antragseinreichung an können Mitarbeiter/innen zu Hause bleiben. Einer vorherigen Genehmigung bedarf es nicht. Die Freie Universität ist bestrebt auch in dieser für alle Menschen außergewöhnlichen Situation, einen weitestgehend regulären Betrieb, vor allem in der Verwaltung, zu gewährleisten. Zur besseren Planung sollen Freistellungabsichten mit den vorgesetzten Personen abgestimmt und ein regelmäßiger Kontakt mit ihnen eingehalten werden.
  • Für Beamt/innen gilt die Regelung entsprechend.

12.03.2020: An der Freien Universität Berlin werden ab sofort:

  • alle Tagungen, Konferenzen und weitere öffentliche Veranstaltungen vorerst bis zum 20. Juli 2020 abgesagt, unabhängig von der Teilnehmerzahl. Davon betroffen sind auch die Veranstaltungen Dritter. Nicht betroffen sind aktuell rein interne Arbeitstreffen; 

  • alle Präsenzlehrveranstaltungen in der vorlesungsfreien Zeit, unabhängig von der Teilnehmerzahl, abgesagt; Prüfungen finden bis auf Weiteres statt;  

  • werden die Bereiche Forschung, Verwaltung und Bibliotheken der Freien Universität Berlin regulär weiterarbeiten. Diese Entscheidung wurde zwischen der Senatskanzlei und den Berliner Hochschulen und Universitäten verabredet. Sofern aufgrund der dynamischen Entwicklungen weitere Maßnahmen erforderlich sein werden, werden diese geprüft und umgesetzt; 

  • sind weiterhin alle Mitglieder und Gäste der Freien Universität Berlin, die aus Risikogebieten (gemäß der Bewertung des Robert-Koch-Instituts) zurückkehren oder anreisen, zu einer 14-tägigen Selbstquarantäne aufgefordert; dies gilt unabhängig davon, ob Symptome einer Atemwegserkrankung bestehen; 

  • sind Forschungs-, Studien- und Dienstreisen in Risikogebiete untersagt. Alternativ können die Besprechungs- und Konferenzsysteme der Freien Universität genutzt werden. 

Die Umsetzungentsprechender Maßnahmen wird derzeit weiter weiter ausgearbeitet. Wir sind mit den zuständigen Behörden und Bereichen der Universität in enger Abstimmung. Wir werden Sie weiter informieren. Bitte informieren Sie sich regelmäßig auf dieser Seite. 

Wir hoffen auf Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung. Wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung des Coronavirus leisten. 


Aktuelle Informationen

11.03.2020: An der Freien Universität Berlin

  • werden ab sofort, vorerst bis zum 20. Juli 2020, alle Konferenzen, Tagungen und weitere öffentliche Veranstaltungen abgesagt. Davon betroffen sind auch die Veranstaltungen Dritter;
  • werden ab sofort alle Präsenzlehrveranstaltungen in der vorlesungsfreien Zeit abgesagt; 
  • wird der Beginn der Vorlesungszeit für das Sommersemester auf den 20. April 2020 verschoben. Da sich aktuell nicht ausschließen lässt, dass eine weitere Verschiebung nötig wird, prüfen wir, inwieweit Lehrveranstaltungen etwa online oder später im Block stattfinden können. Aktuell gehen wir allerdings davon aus, dass Seminare, Prüfungen und weitere dringende Veranstaltungen mit einer Teilnehmerzahl von unter 50 Personen stattfinden können;
  • werden die Bereiche Forschung, Verwaltung und Bibliotheken der Freien Universität Berlin bis auf Weiteres regulär weiterarbeiten; ob aus Fürsorgepflicht für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesen Bereichen weitere Schritte ergriffen werden, beispielsweise eine Ausweitung von Telearbeit, wird geprüft;
  • werden weiterhin alle Mitglieder und Gäste der Freien Universität Berlin, die aus Risikogebieten (gemäß der Bewertung des Robert-Koch-Instituts) zurückkehren oder anreisen, zu einer 14-tägigen Selbstquarantäne aufgefordert; dies gilt unabhängig davon, ob Symptome einer Atemwegserkrankung bestehen;
  • werden Forschungs-, Studien- und Dienstreisen in Risikogebiete nicht mehr genehmigt. Alternativ können die Besprechungs- und Konferenzsysteme der Freien Universität genutzt werden (https://www.zedat.fu-berlin.de/Telefonie/Konferenzen#Zentrale_Videokonferenzr_228ume).

Die Umsetzung dieser Maßnahmen wird gerade weiter ausgearbeitet. Die Universität wird Sie auf dieser Seite weiter informieren.

Die Pressemitteilung der Berliner Senatskanzlei finden Sie hier.
Antworten auf die wichtigsten Fragen erhalten Sie in den FAQs.


11.03.2020: Corona-Infektion eines Mitglieds der Universität bestätigt

In der Übung einer Lehrveranstaltung am Institut für Informatik der Freien Universität Berlin wurde ein Corona-Fall bestätigt. Studierende und Dozent/innen, die Kontakt mit der erkrankten Person hatten, wurden informiert. Die Hochschule stimmt die erforderlichen Maßnahmen eng mit den zuständigen Behörden ab.

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