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Gemeinsam verantwortlich handeln: Sicheres Arbeiten unter Pandemiebedingungen - E-Mail der Kanzlerin

News vom 09.10.2020

- For the English version, please see below -

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

seit Beginn der Pandemie zeigen Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen mit beachtlichem Engagement, wie professionell und kreativ die Freie Universität Berlin auf neue Herausforderungen reagieren kann. Auch im Namen des gesamten Präsidiums danke ich Ihnen für alles, was wir in den Monaten seit Mitte März erreicht haben. Nur durch unser gemeinsames Handeln ist es gelungen, an unserer Hochschule den Verwaltungs- und Forschungsbetrieb sowie die Lehre im Sommersemester erfolgreich durchzuführen.

Für das nun begonnene Wintersemester und den bald startenden Vorlesungsbetrieb ist es unser gemeinsames Ziel, unseren Studierenden, besonders den Erststudierenden, ein den Rahmenbedingungen angepasstes, optimales Semester zu ermöglichen. Unser Campus soll nicht nur als Ort für Lehrveranstaltungen dienen - wir wollen ihn für die Studierenden auch als Lernort erleb- und erfahrbar machen. Die Bibliotheken sind bereits wieder geöffnet, und wir arbeiten daran, auch weitere Räume für den Austausch und das gemeinsame Lernen zu öffnen, selbstverständlich unter Einhaltung der gebotenen Regeln zum Infektionsschutz.

Mit Blick auf das Infektionsgeschehen in Berlin wird deutlich, dass wir in den kommenden Wochen erneut vor Herausforderungen gestellt werden. Im Vergleich zum Frühjahr, als die Universität in den minimalen Präsenzbetrieb ging, sind wir nun deutlich besser gerüstet. Unser Wissen über die Übertragungswege des SARS-CoV-2-Virus, aber gerade auch unsere Kenntnisse über präventive Maßnahmen, lassen uns gut vorbereitet und mit klaren Regeln in den Herbst und Winter starten.

Am 6. Oktober 2020 hat das Präsidium einen überarbeiteten Rahmenhygieneplan für die Freie Universität Berlin verabschiedet (https://www.fu-berlin.de/sites/coronavirus/rahmenhygieneplan/index.html). Das Ziel der Freien Universität ist es, Infektionsgeschehen auf dem Campus zu verhindern. Bezogen auf Maßnahmen zum Schutz aller Beschäftigten vor Infektionen entspricht der neue Plan dem aktuellen arbeitsmedizinischen Wissensstand und den allgemein geltenden Regelungen. Ich bitte Sie, den Rahmenhygieneplan zu lesen und auf Ihre Arbeitsplätze entsprechend anzuwenden. Wie bisher stehen Ihnen die Kolleginnen und Kollegen der Dienststelle Arbeitssicherheit kompetent beratend zur Seite.

Die Senatskanzlei für Wissenschaft und Forschung hat gemeinsam mit der Landeskonferenz der Rektoren und Präsidenten der Berliner Hochschulen den Berliner Stufenplan für den Hochschulbetrieb unter Pandemiebedingungen erarbeitet. Der Plan koordiniert das Vorgehen der Hochschulen. Als Ergebnis der gemeinsamen Abstimmung und gemäß den Vereinbarungen dieses Stufenplans sind die Berliner Hochschulen seit gestern und bis auf Weiteres in die Stufe 2 eingetreten. Konkret bedeutet dies, dass die bereits bestehende Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes auf den Verkehrswegen und Gemeinschaftsflächen in Gebäuden nun auch in allen Lehrveranstaltungen und Prüfungen in Präsenz gilt. Weitere Änderungen oder Einschränkungen wurden nicht verabredet. Bei weiteren Veränderungen im Infektionsgeschehen wird das Land Berlin gemeinsam mit den Hochschulen über zusätzliche Maßnahmen diskutieren, die im Stufenplan festgehalten sind, und diese umsetzen. Sollte das Infektionsgeschehen an der Freien Universität Berlin zuvor weitere Schritte nötig machen, werden diese durch das Präsidium nach Diskussion mit den Fachbereichen beschlossen. Zu diesem Zweck wurde ein einheitliches Meldeverfahren für SARS-CoV-2-Infektionen und Verdachtsfälle für Beschäftigte und Studierende der Freien Universität Berlin etabliert. Ich bitte Sie daher, Infektionen oder Infektionsverdachtsfälle an Ihre Beschäftigungsstelle zu melden, denn nur so können wir umsichtig auf ein lokales Infektionsgeschehen reagieren und zielgerichtete Maßnahmen vereinbaren.

Unsere gemeinsamen Erfahrungen der vergangenen Monate zeigen auch, dass wir als Universität neu über flexible Arbeitszeitmodelle nachdenken müssen. In den kommenden Monaten werden wir mit dem Personalrat Dahlem über eine neue Dienstvereinbarung zur Flexibilisierung der Arbeitszeit verhandeln. Das Ziel des Präsidiums ist es, auf Grundlage dieser neuen Vereinbarung mehr Freiheiten bei der Gestaltung von Arbeitszeit und Arbeitsort zu ermöglichen, die auch für die Zeit nach der Pandemie den berechtigten Bedürfnissen unserer Kolleginnen und Kollegen entspricht. Um hier in offene und konstruktive Diskussionen eintreten zu können, hat das Präsidium die bestehende Dienstvereinbarung über die alternierende Telearbeit/Mobiles Arbeiten zum 1. Januar 2021 gekündigt. Die Freie Universität Berlin wird die Inhalte der dann ausgelaufenen Vereinbarung zur Telearbeit weiterhin anwenden, bis neue Regelungen getroffen wurden.

Ich bin zuversichtlich, dass es uns gelingen wird, auch in den kommenden Monaten - mit Rücksicht und Verantwortungsbewusstsein - die Freie Universität Berlin als Ort des Lehrens, Lernens und Forschens aktiv weiter zu gestalten.

 

Mit kollegialen Grüßen

Dr.-Ing. Andrea Bör        

Kanzlerin            

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Dear colleagues,

From the start of this pandemic, you and your coworkers have shown that Freie Universität Berlin is able to respond to challenges not only professionally and creatively, but also with dedication and admirable commitment. I, too, would like to thank you on behalf of the entire Executive Board for everything that we've accomplished together since mid-March. It was only by pulling together that our University was able to continue its administrative and research operations, as well as conduct teaching during the summer semester.

Our common goal for the winter semester that just began and the upcoming start of classes is to offer our students a great university experience, especially if this is their first semester, within the parameters set by the current situation. In addition to the courses being offered on campus, we also plan to make the campus a site of learning that students can experience firsthand. The libraries have already re-opened, and we are preparing other spaces that allow people to converse and study together -- of course, always with attention to the need of observing the current rules and regulations preventing infectious diseases.

In light of the situation in Berlin right now regarding infection rates, we will likely face additional challenges over the coming weeks. Compared to last spring, when we had to reduce university operations onsite to a minimum, we are now much better prepared. We now know much more about how Covid-19 is transmitted and are better informed about preventative measures. These advantages mean that we are prepared to enter fall and winter with a clear set of rules to help prevent infection.

On October 6, 2020, the Executive Board of Freie Universität Berlin agreed upon a revised basic hygiene plan (https://www.fu-berlin.de/sites/coronavirus/rahmenhygieneplan/index.html; an English version will be available online shortly). The University's goal is to prevent the spread of infection on campus. The new plan has been updated to reflect the latest information regarding occupational health and safety in order to better protect university employees from infection. Please make yourself familiar with the basic hygiene plan and put them into practice at your workplace accordingly. As always, our colleagues in the Occupational Safety Service are there to advise you if you have any questions or concerns.

The State Chancellery - Higher Education and Research and the Landeskonferenz der Rektoren und Präsidenten der Berliner Hochschulen (LKRP) have established the "State of Berlin's Phased Plan for Reintroducing Normal On-Site Operations with Pandemic-Related Protective Measures at Universities." The phased plan serves the purpose of coordinating the response of universities and other higher education institutions. Phase two restrictions will apply at universities and colleges in Berlin until further notice as the result of a joint vote yesterday and in accordance with agreements laid out in said phased plan. This means that the obligation to wear a protective mask covering the mouth and nose in areas of high traffic and common areas that was already in place in university buildings now applies to all classes and examinations onsite. No additional changes or restrictions were decided upon at this time. If there are changes in the infection rates, the State of Berlin will discuss and implement further measures set out in the phased plan together with the universities. If there are cases of infection at Freie Universität Berlin that make it necessary to take action beforehand, the course of action will be determined by the Executive Board after consulting the departments. To this end, Freie Universität Berlin created a "Reporting Flowchart for the Coronavirus SARS-CoV-2 Pandemic" for students and employees. Please report any confirmed and suspected infections at the university to your unit, as this helps us respond to a local outbreak and decide on what further measures to take.

Our experiences over the last months have also demonstrated that we need to rethink our approach to flexible working models. Over the following months, we will work with the Staff Council: Dahlem to draft a new agreement that allows for more flexibility with working hours. The Executive Board's goal in renegotiating this agreement is to provide you with more freedom in terms of planning your workday so that our colleagues who have good reasons to adjust their schedules -- even once the pandemic is over -- can do so easily. In order to pave the way for an open and constructive debate on this issue, the Executive Board revoked the standing agreement regarding alternating telework/remote working. The agreement will no longer be in effect as of January 1, 2021. In the meantime, the regulations on telework stipulated in the old agreement will continue to apply until a new agreement has been reached.

I have no doubt that we will be able to succeed in actively contribute to making Freie Universität Berlin a site of teaching, learning, and research -- while doing so with care, caution, and a strong sense of responsibility.

Sincerely,

Dr.-Ing. Andrea Bör        

Provost

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