Vulkanismus

Entwicklung der Staubkonzentration und Variabilität der globalen bodennahen Lufttemperatur während der vergangenen 420.000 Jahre
Entwicklung der Staubkonzentration und Variabilität der globalen bodennahen Lufttemperatur während der vergangenen 420.000 Jahre
Bildquelle: Datengrundlage: Petit et al. 2001: Vostock Ice Core Data for 420,000 Years, IGBP PAGES/World Data Center for Paleoclimatology Data Contribution Series #2001-076NOAA/NGDC Paleoclimatology Program, Boulder CO, USA.

Die Klimawirksamkeit der Vulkane besteht darin, dass der Aschestaub ihrer Ausbrüche einen Teil der Sonneneinstrahlung absorbiert, wobei die Partikel sich erwärmen. Damit verbunden ist zum einen eine Temperaturzunahme in der Stratosphäre. Zum anderen aber geht aufgrund der Absorption für den unteren Teil der Atmosphäre ein Teil der Einstrahlung verloren, so dass Abkühlungseffekte infolge Vulkanausbrüche eintreten (vergleiche Abbildung).

Die Angaben zur Veränderung der Temperatur beziehen sich auf die heutigen Durchschnittswerte der globalen bodennahen Lufttemperatur. Dabei nimmt der Staub, der infolge von Vulkanausbrüchen in die Atmosphäre gelangt, nur einen ? im Zeitablauf wechselnden ? Anteil an den atmosphärischen Stäuben ein.