Superkontinentzyklus-Theorie

Die Superkontinentzyklus-Theorie geht davon aus, dass sich etwa alle 500 Millionen Jahre alle Kontinente der Erde zu einem Großkontinent vereinen. Wenn ein solcher Superkontinent etabliert ist, dann ist die Plattentektonik verlangsamt. Daher ist ebenfalls der Vulkanismus an den Mittelozeanischen Rücken allgemein niedrig. Dies hat einen geringeren Eintrag von Kohlendioxid in die Atmosphäre zur Folge, was eine Abkühlung bewirkt. Hingegen kommt es in Zeiten des Auseinanderbrechens von Superkontinenten zu vermeh-rtem Vulkanismus an Divergenzzonen. Demnach ist der Kohlendioxid-Ausstoß erhöht und führt folglich zu einer Erwärmung.