Run-Away-Hypothese

Die Run-Away-Hypothese nimmt nicht die polständige Lage großer Kontinente als Vorbedingung für das Eintreten von Eiszeitaltern an, sondern relativ viele und große Kontinente in den Tropen. Im Zusammenhang mit dem dort vorherrschenden feucht-warmen Klima erhöht sich die globale Verwitterungsrate. Dies entzieht der Atmosphäre relativ viel Kohlendioxid, womit der Anstoß zu einer Abkühlung und aufgrund positiver Rückkoppelungsmechanismen (Run-Away-Effekt) der Beginn eines Eiszeitalters geben wird (zur Klimawirksamkeit von Kohlendioxid siehe atmosphärische Zusammensetzung).