Auswirkungen

Erdrevolution, Erdrotation und Ekliprtikschiefe bewirken auf der Erde eine unterschiedliche Beleuchtung des Erdkörpers; dass heißt, eine unterschiedliche Strahlungsdauer und Strahlungsintensität im jahreszeitlichen und tageszeitlichen Ablauf. Die Erdrotation bestimmt die Beleuchtungstageszeiten, abhängig je nach geographischer Breite und Jahreszeit:

  • Im Bereich des Äquators  herrscht über das Jahr kaum Veränderung in den Tag-/Nachtlängenverhältnissen vor.
  • Zunehmende Änderung in den höheren Breiten, in Abhängigkeit von der Jahreszeit.

Erdrevolution und Ekliptikschiefe bestimmen Beleuchtungsjahreszeiten, die sich in strahlungsklimatischer Zonierung der Erde ausdrückt: Tropen, Mittelbreiten, Polarregion. Je nach Jahreszeittrifft das Sonnenlicht dort  in jeweils unterschiedlichem Winkel auf die Erdoberfläche.

Strahlungsklimatische Großgliederung

Tropenzone (35°S-35°N)

  • Region des zweimaligen Senkrecht- standes der Sonne
  • Aufteilung in äquatoriale, tropische und subtropische Zone
  • thermische Jahreszeiten sind in Äquatornähe nicht, in polwärtiger Richtung kaum ausgebildet. Grund: Tagesschwankungen der Temperatur übersteigen die der Jahresschwankung (hygrischen Jahreszeiten bestimmen Jahresablauf).

Zone der mittleren Breiten (35°-55° N/S)

  • Einfallswinkel der Sonnenstrahlen reicht über eine große Spannweite im Jahresverlauf. Dies bedeutet, dass die jahreszeitlichen Unterschiede der Bestrahlungsintensität und –dauer groß sind!
  • Jahreszeitliche Unterschiede existieren ebenfalls in den Tag-/Nachtlängen
  • Herbst/Winter deutlich ausgeprägt

Polarzone (55°-90°)

  • Aufteilung in sub(ant)arktische, (ant)arktische und s/n-polare Zone
  • Extreme jahreszeitliche Unterschiede der Bestrahlung: halbjähriger Wechsel von Polartag und Polarnacht!
  • Ebenfalls extreme Schwankungen der Tageszeiten: von 24-h Helligkeit bis 24-h Dunkelheit

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