Luftfeuchtigkeit

Als Luftfeuchtigkeit wird der Wasserdampfgehalt der Luft verstanden (Wasserdampf = Gas).

Der Wasserdampfgehalt wird als absolute Feuchtigkeit bezeichnet. Die Atmosphäre enthält einen wechselnden, volumen- oder gewichtsmäßig mit 2 – 5% geringen Mischungsanteil an Wasserdampf. Dieser ist von entscheidender Bedeutung für das Leben auf der Erde; bei vielen meteorologischen Prozessen und klimatologischen Auswirkungen ist er bedeutend.

Es gibt verschiedene Feuchtigkeitsmaße

  • Absolute Feuchtigkeit: Diese ist definiert als die in Kilogramm ausgedrückte, unsichtbare Wasserdampfmenge in einem m3 Luft.
  • Spezifische Feuchtigkeit: Diese gibt an, wie viel g Wasserdampf in 1 kg feuchter Luft enthalten sind. (Diese Angabe bleibt bei Vertikalbewegungen der Luft konstant).
  • Sättigungsfeuchte: Luft kann nur eine bestimmte Menge an Wasser in gasförmigen Zustand aufnehmen. Diese Höchtsmenge steigt mit der Temperatur und wird als Sättigungsfeuchte bezeichnet.
  • Relative Feuchtigkeit: Darunter wird das Verhältnis der wirklich vorhandenen und der maximal möglichen Wasserdampfmenge verstanden. Diese gibt also an, zu wieviel Prozent die Luft wasserdampfgesättigt ist.