Luftdruck

Das Klimaelement Luftdruck ist bei der Enstehung wetter- und klimawirksamer Phänomene, der atmosphärischen Zirkulation und dementsprechend beim Zustandekommen der Klimazonen überaus wichtig. Dabei ist er von Mensch, Tier und Pflanzen pshysiologisch gar nicht wahrnehmbar.

Druck ist generell als Kraft pro Flächeneinheit definiert. Die Basiseinheit des Druckes ist Pascal [Pa. ]

Der Luftdruck ist der Druck, den eine atmosphärische Luftsäule aufgrund ihres Gewichtes auf ihre untere Begrenzungsfläche ausübt.

Ist die Fläche die Erdoberfläche, spricht man von Bodenluftdruck, bei einheitlichem Bezug auf Meeresniveau international eingebürgert von SLP (sea level pressure). Luftdruckverhältnisse in der Höhe werden nicht mit Bezug auf ein gewähltes konstantes Höhenniveau angegeben, sondern mittels der geopotenziellen Höhen von Flächen gleichen Luftdruckes.

Der Luftdruck nimmt generell mit der Höhe ab (vergleiche barometrische Höhenformel). Die vertikale Luftdruckabhnahme ist abhängig

  • vom Luftdruck selbst; das heißt, diese fällt umso geringer aus, je geringer der Luftdruck und damit je größer die Höhe ist. Als Fausregel gilt: der Luftdruck geht nach jeweils 5,5 km Höhenunterschied auf rund die Hälfte zurück (Schönwiese 2003).
  • von der Temperatur; Luftdruck und Temperatur sind umgekehrt proportional zueinander. In Warmluft ist der Luftdruck somit geringer als in Kaltluft.

Der Luftdruck ist ein direkt messbares Klimaelement. Als Messgeräte können dienen

  • Quecksilberbarometer
  • Vidie-Dosenbarometer (Aneroidbarometer)