Definitionen

Klimageographie

Als Teilgebiet der Physischen Geographie befasst die Klimageographie sich mit der gegenseitigen Beeinflussung und Abhängigkeit zwischen Erdatmosphäre und Erdoberfläche. Dementsprechend sind für die Klimageographie vor allem diejenigen atmosphärischen Zustände und Zusammenhänge von Interesse, die zur kausalen Erklärung der geographischen Substanz an der Erdoberfläche herangezogen werden müssen (nach Blüthgen & Weischet: 1980, S. 3).

In Abgrenzung von der Klimageographie sollen hier des weiteren die Meteorologie und die Klimatologie vorgestellt werden:

Meteorologie

Die Meteorologie ist die Wissenschaft von den physikalischen Erscheinungen der Lüfthülle der Erde (Atmosphäre). Diese beschäftigt sich mit den physikalischen und chemischen Prozessen in der Atmosphäre sowie mit den Eigenschaften und Ursachen des Wettergeschehens.Dazu gehören die Areologie, vor allem die Atmosphärenphysik, die Synoptik mit ihrem Ziel der Wettervorhersage und die Klimatologie beziehungsweise die Bioklimatologie.

Klimatologie

Die Klimatologie ist die Lehre vom Klima und dessen räumlicher und zeitlicher Veränderung (Lauer 1995, S. 8). Als Teilgebiet der Meteorologie befasst sie sich mit den Bedingungen und Abläufen der physikalischen Erscheinungen in der Atmosphäre. Schwerpunkt ist die Betrachtung der physikalischen Zustände in der mittleren und höheren Atmosphäre und Einflüsse auf das Klimageschehen an der Erdoberfläche.

Klimageographie und ihre Nachbarwissenschaften

Die Klimageographie arbeitet eng mit oben dargestellten Nachbardisziplinen Meteorologie und Klimatologie zusammen, die den gemeinsamen Forschunsgegenstand Erdatmosphäre haben.

Daneben ist für die Klimageographie auch eine interdiszipline Zusammenarbeit mit anderen naturwissenschaftlichen Fächern sowie den weiteren Teilbereichen der Physischen Geographie kennzeichnend.