Definitionen

Die Hydrologie ist die „Lehre von den physikalisch, chemisch und biologisch bedingten Erscheinungsformen des Wassers auf, über und unter der Erdoberfläche, speziell seiner Verteilung nach Raum und Zeit sowie seiner Wirkungen einschließlich der anthropogenen Einflüsse“ (vergleiche Abbildung) (Schulte, Schütt & Möller 2006, zusammengestellt nach Wilhelm 1997, DIN 4049, de Haar 1974, Baumgartner & Liebscher 1996).

Auf diesen Grundlagen basierend, beschäftigt sich die Hydrogeographie speziell mit dem Wasserhaushalt, den räumlichen und zeitlichen Veränderungen der Speicherinhalte und dem Abflussverhalten hinsichtlich der quantitativen Aspekte, sowie mit der Wassergüte hinsichtlich der qualitativen Aspekte. Von besonderem Interesse ist dabei der Eingriff des Menschen in die Ressource Wasser sowie die Rückwirkungen der Nutzung auf das natürliche System mit den dadurch induzierten Veränderungen (nach Wilhelm 1997).

Die Hydrogeographie ist thematisch eng mit der Klimageographie verbunden. Daher wird hier auf einzelne Prozesse nicht näher oder nur knapp eingegangen. Für die jeweilige Erarbeitung ist den entsprechenden Hyperlinks zu folgen. Daneben steht die Hydrogeographie in enger Beziehung zur Geomorphologie (v.a. Fluvialmorphologie) und zur Bodengeographie (bes. Bodenwasser). Auch hier ist es sinnvoll, bei der Erarbeitung der Lehrinhalte zur näheren Erläuterung den gesetzten Hyperlinks zu folgen.

qualitative Hydrologie quantitative Hydrologie regionale Hydrologie Hydrometrie theoretische Hydrologie angewandte Hydrologie Hydrologie der Atmosphäre Hydrologie des Oberflächenwassers Hydrologie des unterirdischen Wassers hydrologie
Die Gliederung der Hydrologie und ihre Nachbarwissenschaften
Datengrundlage: Baumgartner & Liebscher 1990.
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