Karstmorphologie

Plitvice - eine faszinierende Karstlandschaft in Kroatien
Plitvice - eine faszinierende Karstlandschaft in Kroatien
Bildquelle: Stumptner 2001

Als Teilbereich der Geomorphologie befasst sich die Karstmorphologie mit Erscheinungsformen, deren Entstehung auf ein jeweils charakteristisches Wirkungsgefüge von Abtragungs- und Ablagerungsprozessen zurückzuführen ist  - ebenso wie die Fluvial- und Glazialmorphologie oder die Prozesse im äolischen System. Im Karst ist es der Gegensatz von Korrosion und Wiederausfällung (bei Kalk: Kalksinterbildung), der die Dynamik der Reliefentwicklung bestimmt und einen ganz besonderen Formenschatz entstehen lässt (nach Mark 2005, S. 4).

Der Begriff Karst ist die Landschaftsbezeichnung für die Kalksteinhochflächen im westlichen Slowenien (slow. Kras). In der Geomorphologie ist Karst der kennzeichnende Begriff für Landschaften, die durch Folgende Merkmale charakterisiert sind:

  • Lösliche Gesteine, die in einem so hohen Maß mit Wasser oder wässrigen Lösungen reagieren, dass Lösungsformen (Korrosionsformen) entstehen können.
  • Unterirdische Entwässerung ist dominierend.
  • Spezifische Oberflächenformen, die in ihrer Verbreitung auf die mit diesen petrographischen und hydrographischen Grundlagen ausgestatteten Landschaften beschränkt sind.

Erhalten Siehier einen kleinen Einblick in die faszinierenden Karstlandschaften, die nicht nur seit langem wissenschaftlicher Forschungsgegenstand sind, sondern darüber hinaus Kulisse für Bildmotive in der Landschaftsmalerei oder Filme. 

Am Anfang werden die Voraussetzungen der Verkarstung vermittelt. Die Prozesse des Karstes sind Thema des zweiten Abschnittes. Anschließend geben wir Ihnen einen Eindruck von den vielfältigen Karstformen. Abschließend existierenden Karsttypen.