Schichttafel

Schichttafel - systematisch
Schichttafel - systematisch
Bildquelle: in Anlehnung an Ahnert 1996, S. 296
Schichttafel
Schichttafel
Bildquelle: Schütt

Die Landoberfläche von Schichttafeln ist ein flaches Plateau, welches an seinen Rändern steil abfällt (vergleiche Abbildungen). Schichttafeln weisen einen mehr oder weniger symmtetrischen Querschnitt auf.

Die nahezu ebene Landoberfläche ist eine Folge der hohen Widerständigkeit der oberen Gesteinsschicht, die als Stufenbildner bezeichnet wird (senkrechte schwarze Striche in der Abbildung). Darunter liegt das weniger widerständige Gestein - der Sockelbildner. Das früher darübergelegene, weniger widerständige Gestein wurde abgetragen, so dass nun die freigelegte Schichtgrenze des Stufenbildners die Landoberfläche bildet. Höhenlage und Form der Gipfelfläche sind demnach in starken Maße strukturbedingt und entwickeln sich unabhängig von der lokalen Erosionsbasis. Darin unterscheiden sich Schichttafeln von Rumpfflächen. Reststücke von Schichttafeln bezeichnet man als Tafelberge: hohe Berge, die allseitig von niedrigem Gelände umgeben sind.