Urstromtäler

Urstromtal
Urstromtal
Bildquelle: Böse

Urstromtäler werden die großen Talungen genannt, die sich an die Endmoränenzüge bzw. Sanderflächen der Eisrandlagen anschließen und die Schmelzwässer der Gletscher als Vorfluter sammelten und im Falle Norddeutschlands Richtung Nordsee transportierten. Da die Ostsee zur Zeit der großen Vereisungen nicht existierte (das Gebiet war mit dem Skandinavischen Eispanzer bedeckt) verlaufen und entwässerten die Urstromtäler von Süd-Ost nach Nord-West. Viele Stadien der großen Vereisungen hinterließen ein eigenes Urstromtal, das nach Städten, die sich heute darin befinden, benannt ist. Für die Weichselkaltzeit sind diese im Norddeutschen Raum das Glogau-Baruther-, Warschau-Berliner- und Thorn-Eberswalder-Urstromtal.


Urstromtäler sind ein Grundbestandteil der glazialen Serie.