Endmoränen

Endmoränenarten - Satzendmoräne und Stauchendmoräne
Endmoränenarten - Satzendmoräne und Stauchendmoräne
Bildquelle: Fraedrich 1996, S. 63

Das erodierte Material, das am Gletscherrand abgelagert wird, bildet die Endmoränen. Sie haben wallartigen Charakter und bestehen aus Till. Dabei werden je nach Ablagerungsart zwei Formen von Endmoränen unterschieden (vgl. Abbildung):

Satzendmoräne: Satzendmoränen bilden sich bei einem einmaligen Vorstoß einer Gletscherzunge und einem langen und stabilen Eishalt. Dabei taut kontinuierlich Material an der Gletscherfront aus und wird zu einer Endmoräne akkumuliert, die kein Feinmaterial enthält (auch als Blockpackung bezeichnet).

Stauchendmoränen: Wenn ein Gletscher mehrmals in das selbe Gebiet vorstößt (oszillierender Eisrand) (vgl. Stadien einer Kaltzeit) oder bei einem einzigen Vorstoß eigens akkumuliertes oder älteres Anstehendes aufschiebt und staucht bilden sich Stauchendmoränen aus. Diese können im Gegensatz zu Satzendmoränen aus allem bestehen, was im Untergrund vorhanden ist (z.B. Till, Ton, Blöcken, ...).

Endmoränen sind ein Grundbestandteil der glazialen Serie.