Rückschreitende Erosion

Rückschreitende Erosion am Wasserfall
Rückschreitende Erosion am Wasserfall
Bildquelle: in Anlehnung an Ahnert 1996, S. 230; Christopherson 1994, S. 428; Lenz 1993, S. 182

Das Längsprofil des Fließgewässers veranschaulicht Knickpunkte im Längsprofil von Fließgewässern, die durch die spezifische Lagerung von widerstandfähigeren Schichten zwischen vergleichsweise widerstandsschwächeren entstehen (vergleiche Abbildung). Über diese Felsstufe stürzt das Wasser als Wasserfall hinab, Dabei erzeugt die Turbulenz am Fuße der Fälle einen Fallkolk. Dessen Erweiterung unter den Wasserfällen unterhöhlt auch die feste Deckschicht. Diese verliert allmählich ihre Standfestigkeit und bricht ab. Der Wasserfall weicht unter Beibehaltung seiner Steilheilheit flussaufwärts zurück. Dieser Prozess wird als rückschreitende Erosion bezeichnet.