Transversaldüne

Transversaldünen und Windrichtungen, bei denen sie entstehen - einzeln und in Staffeln hintereinandergeschaltet in der Landschaft
Transversaldünen und Windrichtungen, bei denen sie entstehen - einzeln und in Staffeln hintereinandergeschaltet in der Landschaft
Bildquelle: nach Press & Siever 1995, S. 314

Transversaldünen gehören zu den freien Dünen in der Oberkategorie der Primärdünen.

Transversaldünen sind ein Sammelbegriff für Dünen, deren Hauptachse sich quer zur Windrichtung anordnet (vergleiche Abbildung). Deshalb werden Transversaldünen auch als Querdünen bezeichnet.

In der Regel handelt es sich um 3 - 30 m hohe Formen mit steilem Leehang und geschlängeltem Kamm. Gewöhnlich sind solche Wälle in Staffeln zu mehreren bis vielen Dünen hintereinander angeordnet. Ihr Abstand zueinander beträgt im Allgemeinen das zehn bis zwanzigfache der Dünenhöhe. Oftmals treten solche Formationen luvwärts oder seitlich großer Dünenfelder auf.