Sterndüne

Eine Sterndüne
Eine Sterndüne
Bildquelle: in Anlehng an Ahnert 1996

Sterndünen gehören zu den Sekundärdünen.

Sekundärdünen sind Formen zweiter Ordnung, die sich aus anderen Dünen oder auf anderen Dünen bilden. Sekundärdünen sind im Gegensatz zu den Freien Dünen der Oberkategorie Primärdünen immobil. Allerdings können sich aus ihnen wandernde Dünen entwickeln. Zu den Sekundärdünen zählen ebenfalls aufgesetzte Sekundärdünen und Gitterdünen. Auf diese beiden Formen wird hier nicht weiter eingegangen.

Sterndünen stellen eine Dünenform mit sternenförmigen Schenkeln dar (vergleiche Abbildung). Die sie aufbauenden Rücken, jede mit einem Luv- und Leehang versehen, verlaufen also sternenförmig in einem pyramidenänelichen Gipfel zusammen.

Sterndünen werden aufgrund dieser Form auch als Pyramidendünen bezeichnet.

Sterndünen sind die höchsten Dünen der Welt. Diese erreichen nicht selten Höhen von über 100 m, beispielsweise in der Sahara.

Sterndünen entstehen demnach in Regionen, in denen große Sandmengen vorhanden sind und die Winde aus verschiedenen Richtungen wehen.