Leedüne

Eine Leedüne
Eine Leedüne
Bildquelle: Leedüne

Leedüne gehören zu den gebundenen Dünen.

Leedünen stellen Sandverwehungen dar, die auf der Leeseite eines Hindernisses entstehen (vergleiche Abbildung).

Ihre Entstehung erklärt man sich folgendermaßen: Ein Hindernis erzeugt durch die Trennung der Stromlinien des Luftstroms einen Windschatten. Hier sind die Wirbel schwächer als im Hauptwindstrom. Dass bedeutet, dass sich im Lee die Körner absetzen und eine Verwehung bilden können – eine Leedüne.

Bei Sandnachschub können Leedünen mehrere Dekameter hoch und mehrere Kilometer lang werden. Typisch sind zwei etwa 20° geneigte Flanken und ein zentraler Dünenkamm, an dem der steilere Lee- und der flachere Luvhang kleinräumlich wechseln (Brunotte et al. 2002).