Äolische Abtragung

Prozesse der Abtragung durch Wind als ein äolischer Prozess
Prozesse der Abtragung durch Wind als ein äolischer Prozess

Die Abtragung der Erdoberfläche durch den Wind erfolgt durch zwei Prozesse (vergleiche Abbildung):

Diese beiden Prozesse werden auf den folgenden Seiten näher erläutert.

Zu berücksichtigen ist, dass die Winderosion mit der chemischen und physikalischen Verwitterung im Zusammenhang steht. Denn nur wenn das Gestein bereits zerstört ist, können Teilchen aufgenommen werden. Um infolge aufgewirbelt zu werden, müssen die Teilchen zudem trocken sein. Feuchter Boden und feuchte Gesteinbruchstücke kleben aneinander, so dass der Wind hier wenig ausrichten kann. Aus diesem Grund leistet der Wind in ariden Klimazonen die wirkungsvollste Erosionsarbeit dort, wo die starken Winde trocken sind und jede Feuchtigkeit relativ schnell verdunstet.