Chemische Verwitterung

Chemische Verwitterungsformen im Überblick
Chemische Verwitterungsformen im Überblick
Bildquelle: PG-Net

Die chemische Verwitterung umfasst Prozesse, bei der die gesteinsbildenden Minerale chemisch verändert bis vollständig aufgelöst und neu gebildet werden.

Bei der chemischen Verwitterung spielt Wasser eine entscheidende Rolle:

  • Es reagiert selbst als Reagens. Dass heißt, es reagiert selbst mit den Mineralverbindungen.
  • Es ist Transportmittel für andere Reagenzien. Dass bedeutet, dass Wasser beispielsweise Kohlendioxid in die Poren und Spalten des Gesteins transportiert und so verwitterungsfördernd wirkt.
  • Es ist Transportmittel für die Abfuhr von chemischen Verwitterungsprodukten.

Das Vorhandensein von Wasser ist demnach eine Voraussetzung für chemische Verwitterung!

Aufgrund der Wasserbewegung im Boden und Gestein kann die chemische Verwitterung auch tiefer unterhalb der Oberfläche angreifen als die physikalische Verwitterung, die im oberflächennahen Bereich der Gesteine wirkt.

Auftreten chemischer Verwitterungsprozesse

Chemische Verwitterungsprozesse treten insbesondere in feuchten Klimaten mit Temperaturen über dem Gefrierpunkt auf. Die Temperatur beeinflusst zudem auch die Löslichkeit von Reagenzien und Verwitterungsprodukten. Die Einflussfaktoren werden bei der Erläuterung der chemischen Verwitterungsprozesse genannt.

Es werden drei chemische Verwitterungsprozesse dargestellt: