Pararendzina

Pararendzina
Pararendzina
Bildquelle: Merkblätter für Bodenkultur, mit freundlicher Genehmigung der Bayerischen Landesanstalt für Bodenkultur und Pflanzenbau

Ausgangssubstrat: Pararendzinen entwickeln sich aus Löß, Geschiebemergel, carbonathaltigen Schottern, Sanden oder Sandstein Entwicklung: durch Humusakkumulation  und Carbonatverarmung;  unter Wald geht sie nach Entkalkung rasch in (Para-)Braunerde über; unter Steppen in Schwarzerden. Vorkommen: besonders in Hanglagen, an denen durch Erosion ständig carbonathaltiges Ausgangsmaterial geliefert wird.

Zur Abbildung:

Diese Pararendzina hat sich aus schluffig-kiesigem Geschiebelehm in mäßig steiler Hanglageentwickelt. Sie kommt im gesamten land-wirtschaftlich genutzten Jungmoränengebiet des Voralpenraumes vor. Diese Pararendzinen sind stark erosionsgefährdet; die Bodenerosion ist Ursache dafür, dass ihre Weiterentwicklung zur Parabraunerde gehemmt ist.