Stauwasserböden

Pseudogley
Pseudogley
Bildquelle: Merkblätteer für Bodenkultur, mit freundlicher Genehmigung der Bayrischen Landesanstalt für Bodenkultur und Pflanzenbau

Die Stauwasserböden sind durch Sickerwasser geprägt, das wegen eines verdichteten Untergrundes nicht oder nur langsam versickern kann.

Daher sind kennzeichnende Merkmale dieser Stauwasserboeden:

  • ein Nebeneinander von Oxidations- und Reduktionsbereichen
  • Bildung typischer Marmorierung!

Die Stauwasserböden werden unterschieden in:

  • Pseudogley –jahreszeitlicher Wechsel von Vernässung und Austrocknung
  • Stagnogley -sehr lange Nassphase mit intensiver Graufärbung des Oberbodens

Pseudogley

Ausgangssubstrat: tonreiche Gesteine; daneben bilden sie sich als Weiterentwicklung aus Regosolen (Pelosolen)

Entwicklung: Pseudogleye bilden sich durch Redoxvorgänge unter dem Einfluss eines periodischen Wechsels von Vernässung und Austrocknung. Charakteristisch ist der marmorierte Staukörper mit gebleichten Aggregat-oberflächen.

Vorkommen: sehr weite Verbreitung in den humiden Klimaten.