M.Sc. Meteorologie

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Der Master-Studiengang Meteorologie, der am Institut für Meteorologie angesiedelt ist, hat eine Regelstudienzeit von 4 Semestern und schließt mit einem Master of Science (M.Sc.) ab. Unterrichtssprache ist Deutsch.

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Ziel des Masterstudiengangs ist die Vorbereitung auf die Berufspraxis in einem wissenschaftlichen Arbeitsbereich der Meteorologie und angrenzender Bereiche der Erdsystemforschung.

Es handelt sich um einen disziplinär ausgerichteten, stärker forschungsorientierten Studiengang, der auf dem vorherigen Bachelorstudiengang konsekutiv aufbaut. In ihm werden Themen aus dem Bereich der numerischen Modellierung, der Theoretischen Meteorologie, der Wetter- und Klimadiagnose sowie der Satellitenmeteorologie behandelt.

Insbesondere werden die Studierenden befähigt, eigenständig aktuelle Fragestellungen der Meteorologie und Klimatologie aufzugreifen und mit wissenschaftlichen Methoden zu beantworten und die Ergebnisse der eigenen Arbeit darzustellen.

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Die nachfolgenden Informationen beziehen sich auf die Studien- und Prüfungsordnung von 2013 (für den Studienanfang ab Wintersemester 2013/14).

Das Masterstudium gliederr sich in einen Kernbereich im Umfang von 74  Leistungspunkten (LP), die Masterarbeit (30 LP) und einen affinen Bereich im Umfang von 16 LP

Der Kernbereich umfasst die Studienbereiche:

1. Numerische Modellierung mit den Modulen

  • Klimavariabilität und -modelle
  • Modelle für Wetter und Umwelt

2. Theoretische Meteorologie mit den Modulen

  • Theoretische Meteorologie I
  • Theoretische Meteorologie II

3. Wetter- und Klimadiagnose mit den Modulen

  • Wetter- und Klimadiagnose
  • Meteorologische Extremereignisse

4. Satellitenmeteorologie mit dem Modul

  • Satellitenmeteorologie

Diese vier Studienbereiche vermitteln fundamentale Inhalte und Methoden der Meteorologie auf weiterführendem Niveau.

5. Meteorologische Spezialthemen/Wahlpflicht

Dieser Studienbereich erlaubt eine Spezialisierung nach individuellen Fähigkeiten und Zielen.

Affiner Bereich

Dieser Studienbereich ermöglicht eine fachübergreifende Perspektive.

Masterarbeit sowie mündliche Prüfung

Der Masterstudiengang schließt mit der Masterarbeit ab.

 

Studien- und Prüfungsordnung, Studienverlaufspläne

Inhalte und Qualifikationsziele der Module regeln die Studien- und Prüfungsordnung.

Den Aufbau des Masterstudiums veranschaulichen zusätzlich die exemplarischen Studienverlaufpläne.

   Beides findet sich hier.

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  • Bewerbungsschluss

Nur für das 1. Fachsemester: 15.04.-31.05. (zum Wintersemester) und 01.01.-15.02. (zum Sommersemester).

Nur für das höhere Fachsemester: 01.07.-15.08. (zum Wintersemester) und 01.01.-15.02. (zum Sommersemester).

Adressen und Informationen rund um die Bewerbung

  • Zulassungsvoraussetzungen

    Die Zulassung setzt einen berufsqualifizierenden deutschen oder ausländischen Abschluss eines geowissenschaftlichen oder physikalischen Hochschulstudiums mit fachlichen Anteilen im Umfang von 40 LP in Meteorologie und von insgesamt 55 LP aus den Bereichen Physik (mind. 30 LP), Mathematik (mind. 20 LP) und Informatik voraus.

Weitere Informationen zum Zugang und Auswahlverfahren sind der Zugangssatzung zu entnehmen.

  • Studienbeiträge und -gebühren

Die vor und während des Studiums zu leistenden Zahlungen finden sich unter Immatrikulationsgebühren.

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Für alle Studiengänge der Meteorologie wird eine Studienfachberatung durch Dozenten angeboten.

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Der Masterstudiengang Meteorologie wird in der Region Berlin-Brandenburg nur an der Freien Universität Berlin angeboten. Besondere Standortvorteile und Merkmale dieses Studienganges sind eigene globale und regionale Zirkulationsmodelle, die auf institutseigenen Rechnern von den Studierenden bedient werden, ein operationelles Wetter-Visualisierungssystem, eine eigene WMO-Beobachtungsstation mit einem Stadtmessnetz, die am Institut in Trägerschaft eines gemeinnützigen Vereins erstellte Berliner Wetterkarte sowie ein Flugzeug für meteorologische Messungen. Eine wissenschaftliche Vernetzung besteht innerhalb des Fachbereichs (Physische Geographie, Geologische Wissenschaften), zu dem Fachbereich Mathematik an der Freien Universität Berlin sowie zu dem Interdisziplinären Zentrum "Efficient Mathematical Modeling". Weiter bestehen in der Region Berlin-Brandenburg Verbindungen zum Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, dem Alfred-Wegener-Institut in Potsdam, zu dem Lehrstuhl für Umweltmeteorologie an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus und zu den Observatorien Lindenberg und Potsdam des Deutschen Wetterdienstes.

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Masterabsolventinnen und -absolventen können an den Universitäten und Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Meteorologie, der Physik der Atmosphäre, der Klimatologie sowie der Erdsystemsforschung eingesetzt werden. Potentielle Arbeitgeber sind unter anderem die meteorologischen Institute an den Universitäten im In- und Ausland, der Deutsche Wetterdienst, der Geoinformationsdienst der Bundeswehr, das Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg, das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung, das Europäische Zentrum für Mittelfristige Wettervorhersage in Großbritannien. Darüber hinaus gibt es anwendungsorientierte Tätigkeitsfelder bei der Politikberatung und Gutachtertätigkeit, bei privaten Wetterberatungsfirmen und Versicherungen im In- und Ausland, bei Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden, bei der World Meteorological Organization (WMO) oder der UNESCO sowie weiteren internationalen Forschungseinrichtungen.

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