M.Sc. Geologische Wissenschaften

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Der Master-Studiengang Geologische Wissenschaften, der am Institut für Geologische Wissenschaften angesiedelt ist, hat eine Regelstudienzeit von 4 Semestern und schließt mit einem Master of Science (M.Sc.) ab. Unterrichtssprachen sind Deutsch oder Englisch.

 

Hier finden Sie Links zu weiteren Informationen:

Bemerkungen für angehende MSc Studierende

Informationen zu Schwerpunkten im MSc für Geologische Wissenschaften

Motivationsschreiben für den Studienschwerpunkt Geodynamik und Geomaterialien

Die folgenden Informationen beziehen sich auf die Studien- und Prüfungsordnung von 2012
(für den Studienanfang ab Wintersemester 2012/13).

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Ziel des Masterstudiengangs ist es, zu einer selbständigen Forschungs- und Entwicklungstätigkeit im Bereich der Geowissenschaften zu befähigen. Diese Qualifikation soll durch erfolgreichen Besuch von Lehrveranstaltungen in den Geowissenschaften und durch betreute Forschung erreicht werden.

Um eine breite wissenschaftliche Qualifikation als Basis eines Vertiefungsstudiums in einem forschungs- oder anwendungsorientierten Fachgebiet zu erreichen, werden Pflicht- und Wahlpflichtmodule angeboten, die dem Verständnis moderner experimenteller und theoretischer Entwicklungen der Geologischen Wissenschaften dienen oder in die Gebiete der Geologischen Wissenschaften einführen sollen, die im Bachelorstudium nicht gelehrt wurden.

Von den vier angebotenen Schwerpunkten wird zu Beginn des Studiums einer gewählt. In dessen Lehrveranstaltungen werden grundlegende und weiterführende Kenntnisse und Fähigkeiten des Schwerpunkts vermittelt. Ergänzend werden im Lehrangebot des geowissenschaftlichen Kerncurriculums fachübergreifende geowissenschaftliche Lehrinhalte angeboten.

Die obligatorische M.Sc.-Arbeit vermittelt den Studierenden Erfahrung in der selbständigen, betreuten Durchführung eines Forschungsprojektes.

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Die folgenden Informationen beziehen sich auf die Studien- und Prüfungsordnung von 2017 (für den Studienanfang ab Wintersemester 2017/18). Studierende, die nach der alten Studien- und Prüfungsordnung von 2012 studieren, finden die entsprechenden Informationen hier.

Der Masterstudiengang umfasst 120 Leistungspunkte (LP) und vermittelt vertiefende Fach- und Methodenkenntnisse zur Bearbeitung geowissenschaftlicher Fragestellungen.

Der Studiengang ist folgendermaßen gegliedert:

I. Schwerpunktübergreifendes Studium (24 LP)

Dieses vertieft die geowissenschaftliche Allgemeinbildung über die eigene Schwerpunktbildung hinaus und setzt sich zusammen aus:

  • dem zweisemestrigen Modul „Geowissenschaftliche Themen“ (12 LP)
  • sowie Modulen im Umfang von insgesamt 12 LP aus einem Studienschwerpunkt, der nicht mit dem eigenen gewählten Studienschwerpunkt übereinstimmt.

II. Schwerpunktstudium (66 LP)

Für das Schwerpunktstudium ist einer der folgenden Studienschwerpunkte zu wählen:

  • Geodynamik & Geomaterialien
  • Geophysik
  • Hydrogeologie
  • Paläontologie

Das Schwerpunktstudium setzt sich aus einem Pflicht- und Wahlpflichtbereich zusammen. Der jeweilige Umfang und die zur Auswahl stehenden Module können der Studienordnung entnommen werden.

III. Masterarbeit mit Präsentation der Ergebnisse (30 LP)

Sie kann entweder in deutscher oder in englischer Sprache verfasst werden. Die Bearbeitungsdauer beträgt 21 Wochen. Begleitend zur Bearbeitungszeit ist der regelmäßige Besuch eines Arbeitsgruppenseminars verpflichtend, in dem auch die Arbeitsfortschritte präsentiert werden. Die Ergebnisse der Masterarbeit werden abschließend in einem mündlichen Teil vorgestellt und diskutiert.

→ Die Inhalte und Qualifikationsziele einzelner Module regeln die Studien- und Prüfungsordnung. Den Aufbau des Masterstudiums veranschaulichen zusätzlich die exemplarischen Studienverlaufspläne. Beides finden Sie hier.

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Bewerbungsschluss

Nur für das 1. Fachsemester: 15.04.-31.05. (zum Wintersemester).

Nur für das höhere Fachsemester: 01.07.-15.08. (zum Wintersemester) und 01.01.-15.02. (zum Sommersemester).

Adressen und Informationen rund um die Bewerbung hier.

Zulassungsvoraussetzungen

  • Abschluss in einem Bachelorstudiengang Geologische Wissenschaften an einer Universität oder einer nach Landesrecht gleichgestellten Hochschule bzw. gleichwertiger Abschluss eines fachlich einschlägigen Studiums an einer Universität oder nach Landesrecht gleichgestellten Hochschule
  • Abschluss mit überdurchschnittlicher Gesamtnote
  • Die Zulassung zum Studium kann im Falle einer schlechteren Gesamtnote auch erfolgen, wenn die besondere Befähigung durch andere fachbezogene Leistungen (z.B. Publikationstätigkeit, Berufspraxis) nachgewiesen wird
  • Über das Vorliegen der Zugangsvoraussetzungen entscheidet der Prüfungsausschuss. Er kann zuvor eine mündliche Anhörung durchführen
  • Während der B.Sc. eine breite Grundlagenausbildung vermittelt, sieht der M.Sc.eine deutliche Spezialisierung vor. Von den erfolgreichen Bewerbern zu diesem Studiengang werden deshalb gute mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit, eine grundlegende Vertrautheit mit den Inhalten und Methoden aller geowissenschaftlichen Teildisziplinen und die Fähigkeit zum selbständigen Lernen und wissenschaftlicher Recherche erwartet.

Weitere Informationen zum Zugang und Auswahlverfahren sind der Zugangssatzung zu entnehmen.

Studienbeiträge und -gebühren

Die vor und während des Studiums zu leistenden Zahlungen finden sich unter Immatrikulationsgebühren.

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Für alle Studiengänge der Geologischen Wissenschaften (inkl. Studienschwerpunkte) wird eine Studienfachberatung durch Dozenten angeboten. Eine Beratung und Betreuung von Studenten für Studenten (hauptsächlich für Studienanfänger) bieten zusätzlich die Mentoren an.

Kontakt zu den Dozenten und Mentoren hier.

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Leitbild der Geologischen Wissenschaften an der Freien Universität Berlin ist die möglichst umfassende breite Ausbildung und exemplarische Grundlagenforschung in allen Bereichen der Geologischen Wissenschaften. Da dieses Ziel nicht allein durch den eigenen Lehrkörper erreicht werden kann, hat sich das Institut eng in ein Netzwerk mit zahlreichen anderen geowissenschaftlichen Einrichtungen im Metropolenraum Berlin-Brandenburg vernetzt, mit denen Beziehungen vielfältiger Art in Lehre (gemeinsame Veranstaltungen, Betreuung von Masters-Arbeiten etc.) und Forschung (gemeinschaftliche Forschungsanträge) bestehen.

Forschung in den einzelnen Arbeitsgruppen betont unterschiedliche Schwerpunkte:

  • Die DFG- Forschergruppen „Nanoscale Processes and Geomaterials Properties“ und „The Precambrian-Cambrian Ecosphere (R)evolution: Insights from Chinese microcontinents“ sind am Institut angesiedelt und repräsentieren Teile von fokussierter Foschung in Mineralogie/Petrologie bzw. Geologie/Paläontologie/Geochemie.
  • Forschungsaktivitäten in der Hydrogeologie sind angewandt ausgerichtet und betonen einerseits regionale Aspekte der Grundwasserforschung als auch andererseits regional unabhängige tiefe Grundwasserleiter. 
  • Das Interdisziplinäre Zentrum „Ökosystemdynamik in Zentralasien“ untersucht geomorphologische, klimatische und biodynamische Auswirkungen des Klimawandels.
  • Forschungarbeiten an modernen Instrumenten in der Arbeitsgruppe Geochemie tragen zum Verständnis von Stoffflüssen, Altersbestimmungen und Meteoriten bei.
  • Die Arbeitsgruppe Planetologie ist z.T. federführend an mehreren internationalen Programmen der planetaren Exploration (Mars, Saturn) beteiligt.
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Absolventinnen und Absolventendes Masterstudiengangs sind zur Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit oder für ein Promotionsstudium qualifiziert. Mögliche Berufs- und Tätigkeitsfelder finden sich im Bereich der Geologischen Landesaufnahme und -nutzung, Rohstoffversorgung und - planung, Energieversorgung durch Exploration und Produktion, Wasserversorgung, Deponieplanung und -sicherung, Altlasten, Umweltschutz und Risikobewertung, Technische Mineralogie und Materialkunde. Die Absolventinnen und Absolventen können innerhalb des öffentlichen Bereiches tätig werden, vor allem in Hochschulen, Forschungseinrichtungen und fachspezifischen Bundes- und Landesämtern. Auch internationale Forschungseinrichtungen und Organisationen bieten eine Reihe von Beschäftigungsmöglichkeiten.

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