M.Sc. Geographische Umweltforschung

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Der Master-Studiengang „Geographische Umweltforschung“, der am Institut für Geographische Wissenschaften angesiedelt ist, hat eine Regelstudienzeit von 4 Semestern und schließt mit einem Master of Science (M.Sc.) ab. Die primäre Unterrichtssprache ist Deutsch, fakultativ kann auch auf Englisch unterrichtet werden.

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Der forschungsorientierte Master-Studiengang „Geographische Umweltforschung“ ermöglicht Absolventinnen und Absolventen mit einem geographischen Bachelorabschluss oder einem gleichwertigen Hochschulabschluss eine Vertiefung und Erweiterung ihrer Kenntnisse, Fähigkeiten und Kompetenzen durch eine wissenschaftliche Spezialisierung und Vertiefung in den Schwerpunktbereichen „Terrestrische Systeme“; „Umwelthydrologie“ und „Geoinformationssysteme und Fernerkundung“.

Auf der Grundlage naturwissenschaftlicher Theorien, Modelle und Methoden, werden räumliche Strukturen und Prozesse hinsichtlich der Natur- und Kulturlandschaftsentwicklung, sowie des Wasserkreislaufs in natürlichen und anthropogen beeinflussten Systemen behandelt. Den Studierenden werden interdisziplinäre und integrative Fachkenntnisse des Ressourcenmanagements von Boden und Wasser in ihren natürlichen Wechselwirkungen zwischen biotischen und abiotischen Geofaktoren gelehrt.

Dazu werden Methodenkompetenzen, z.B. zur Nutzung, Verarbeitung und Analyse von Geo-Daten mithilfe von Geoinformationssystemen, Verfahren der Geostatistik sowie der Umgang mit mathematischen Modellen zur Abbildung von Prozesszusammenhängen vermittelt, so dass Absolventinnen und Absolventen sich selbstständig in Sachverhalte der Umweltforschung einarbeiten und Arbeitsprojekte planen und zielorientiert durchführen können.

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Die Regelstudienzeit des modularisierten Masterstudiengangs „Geographische Umweltforschung“ beträgt 4 Semester

Der Studiengang umfasst 120 Leistungspunkte (LP) und gliedert sich in den disziplinären Bereich im Umfang von 75 LP, den interdisziplinären Bereich mit 15 LP und der Masterarbeit mit begleitendem Kolloquium und Präsentation der Ergebnisse im Umfang von 30 LP.

Der disziplinäre Bereich gliedert sich in Grundlagen (20 LP) mit einem Fokus auf Mensch-Umwelt-Beziehungen, aktuelle Themen und regionale Studien zur Umweltforschung. Im Umfang von 25 LP werden Methoden der Geomatik, Fernerkundung, Geostatistik und der Modellierung in der angewandten Umweltforschung vermittelt.

Weitere 15 LP des disziplinären Bereichs sind im Rahmen eines Studienprojektes zu erbringen. Das Projekt kann aus unterschiedlichen Themengebieten gewählt werden.

Der verbleibende 15 LP des disziplinären Bereiches dienen der Spezialisierung und beinhaltet ein Berufspraktium, sowie wahlweise praxisbezogenes Umweltressourcenmanagement oder Landschaftsarchäologie.

Die Module des interdisziplinären Wahlbereichs dienen der interdisziplinären Orientierung oder Spezialisierung. Den Studierenden steht dazu ein breiter Katalog wählbaren Wahlpflichtmodule zur Verfügung.

Die einzelnen Module der Studienschwerpunkte sind in der aktuellen Studien- und

Prüfungsordnung von 2016 aufgeführt. Diese findet sich hier.


Studien- und Prüfungsordnung, Studienverlaufspläne

Inhalte und Qualifikationsziele der Module regeln die Studien- und Prüfungsordnung.

Den Aufbau des Masterstudiums veranschaulichen zusätzlich die exemplarischen Studienverlaufpläne.

Beides findet sich hier.

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  • Bewerbungsschluss

    Auf diesen Seiten finden Sie die aktuellen Informationen zum Bewerbungs- und Anmeldezeitraum sowie weitere Adressen und Hinweise rund um die Bewerbung.

    • Zulassungsvoraussetzung

    Die Zulassung setzt einen Abschluss im Bachelorstudiengang Geographische Wissenschaften oder einen gleichwertigen anderen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss voraus.

    Weitere Informationen zum Zugang und Auswahlverfahren sind der Zugangssatzung zu entnehmen.

    • Studienbeiträge und -gebühren

    Die vor und während des Studiums zu leistenden Zahlungen finden sich unter Immatrikulationsgebühren.

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Für alle Studiengänge der Geographischen Wissenschaften wird eine Studienfachberatung durch Dozentinnen und Dozenten angeboten. Für Hilfestellungen von Studierenden für Studierende steht gerne die FSI zur Verfügung.

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Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs sind zur Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit oder für ein Promotionsstudium qualifiziert. Mögliche Berufs- und Tätigkeitsfelder finden sich innerhalb das Ressourcenmanagements von Boden und Wasser, den Landschafts- und Naturschutz, in der Beratung von kommunalen-, regionalen- oder Bundesbehörden im Bereich Umwelt und Landwirtschaft sowie Versicherungen, Consulting Büros, Ingenieur-, Geo- und Planungsbüros. Des Weiteren eröffnen sich Tätigkeiten im öffentlichen Bereich, vor allem in Hochschulen, Forschungseinrichtungen und fachspezifischen Bundes- und Landesämtern. Ebenso bieten auch internationale Forschungseinrichtungen und Organisationen eine Reihe von Beschäftigungsmöglichkeiten.

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Der Fachbereich Geowissenschaften der Freien Universität Berlin bietet den Studierenden der Geographischen Umweltforschung gute Vernetzungsmöglichkeiten mit weiteren geowissenschaftlichen Fächern, z.B. der Hydrogeologie, Sedimentologie Paläontologie oder der Meteorologie. Hierdurch wird die interdisziplinäre Methodenkompetenz geschult.

Der Campus in Lankwitz verfügt über eine Geowissenschaftliche Bibliothek mit einem großen Bestand an Büchern, Zeitschriften, Karten und Dias und umfasst auch den Bücher- und Zeitschriftenbestand der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin (nach 1945). Für die Datenverarbeitung im Rahmen von Lehrveranstaltungen stehen zwei Rechnerpools zur Verfügung. Das geomorphologische Labor bietet umfangreiche Möglichkeiten der Analyse von Feststoff- oder Wasserproben. Zudem wurde 2016 auf dem Geocampus Lankwitz eine eigene Meteorologische Station eingerichtet. Das Institut für Geographische Wissenschaften besitzt eine Hydrologische Versuchsrinne, mit deren Hilfe verschiedene Gerinnesituationen nachgestellt und dadurch u.a. Aspekte der Sedimentation und Strömungsbedingungen untersucht werden können.

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