B.Sc. Meteorologie

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Der Bachelor-Studiengang Meteorologie, der am Institut für Meteorologie angesiedelt ist, hat eine Regelstudienzeit von 6 Semestern und schließt mit einem Bachelor of Science (B.Sc.) ab. Die Unterrichtssprache ist Deutsch.


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Der Bachelor-Studiengang Meteorologie vermittelt Kenntnisse und Fertigkeiten, die dazu dienen, erfolgreich die kurz-, mittel- und langfristige Wettervorhersage zu verbessern sowie natürliche und anthropogene Klimaschwankungen regional zu analysieren, zu diagnostizieren und vorherzusagen.

Konkret erlangen die Studierenden Fähigkeiten zur mathematisch-naturwissenschaftlichen Betrachtung und Analyse von meteorologischen Sachverhalten mit dem Ziel einer Vorhersage von Prozessen in der Atmosphäre einschließlich der Wechselwirkungen mit anderen Teilen des Klimasystems.

Der Bachelor-Studiengang vermittelt die Grundlagen der Meteorologie mit den Schlüsselqualifikationen, gleichzeitig aber auch die praxisbezogene und berufsorientierte Anwendung und Umsetzung der wissenschaftlichen Erkenntnisse durch Statistik- und Programmierkurse.

Am Ende des Studiums sind die Studierenden befähigt, sich zügig und selbstständig in meteorologische Sachverhalte einzuarbeiten, sowie ein meteorologisches Arbeitsprojekt zielorientiert zu planen, durchzuführen, zu dokumentieren und zum Abschluss zu bringen.

Die Bachelorabsolventinnen und -absolventen der Meteorologie verfügen damit über Kenntnisse und Fähigkeiten, die einerseits für eine sofortige Berufstätigkeit andererseits für die Aufnahme eines konsekutiven oder fachfremden Masterstudiengangs qualifizieren.

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Der Bachelorstudiengang umfasst 180 Leistungspunkte (LP) und  gliedert sich in die Module des Kernfachs inklusive Bachelorarbeit (145 LP), Module aus den affinen Bereichen (5 LP) und Module aus dem Bereich der Allgemeinen Berufsvorbereitung inklusive eines Berufspraktikums (30 LP).

Informationen beziehen sich auf die Studien- und Prüfungsordnung von 2012 (für den Studienanfang ab Wintersemester 2012/13).

I. Kernfach (145 LP)

Das Kernfach ist in folgende vier Studienbereiche und die Bachelorarbeit gegliedert:

1. „Synoptik/Klimatologie“ (40 LP)

2. „Physik/Dynamik“ (53 LP)

3. „Mathematik“ (24 LP)

4. „Statistik/Programmierung“ (16 LP)

   Die einzelnen Module der Studienbereiche sind in der aktuellen Studien- und

   Prüfungsordnung von 2012 aufgelistet. Diese findet sich hier 

Im Studienabschnitt der ersten drei Semester liegt der Schwerpunkt auf den Gebieten Physik und Mathematik. Hier werden die analytischen und methodischen Grundlagen für die quantitative Analyse und Vorhersage der verschiedenen atmosphärischen Prozesse und ihrer Wechselwirkungen mit anderen Komponenten des Erdsystems gelegt, die im zweiten Studienabschnitt erlernt werden. In diesem Teil des Studiengangs werden auch im Rahmen der Allgemeinen Berufsvorbereitung (ABV) das Berufspraktikum sowie die fachnahen Zusatzqualifikationen absolviert.

5. Bachelorarbeit (12 LP)

Mit der Bachelorarbeit, die das Studium abschließt, zeigen die Studierenden, dass sie die während des Studiums gesammelten fachlichen und methodischen Kompetenzen und Erfahrungen innerhalb einer vorgegebenen Zeit umsetzen können. Dazu bearbeiten sie eine ausgewählte Fragestellung von vergleichsweise geringem Umfang aus dem Bereich der Meteorologie selbstständig – aber unter Anleitung – nach wissenschaftlichen Methoden und stellen ihre Ergebnisse sachgerecht dar.

II. Affine Bereiche (5 LP)

Das Studium der affinen Bereiche erweitert das fachwissenschaftliche Spektrum der Studierenden.

   Die einzelnen Module des Studienbereichs sind in der aktuellen Studien- und

   Prüfungsordnung von 2012 aufgelistet. Diese findet sich hier 

III. Allgemeine Berufsvorbereitung (ABV) (30 LP)

Der Studienbereich ABV beinhaltet folgende Teile:

·         Berufspraktikum

·         Module aus sechs Kompetenzbereichen

   Allgemeine Informationen über die ABV in Bachelorstudiengängen an der FU-Berlin

   finden sich hier.

Er soll über die fachwissenschaftlichen Studien hinaus eine breitere wissenschaftliche Bildung oder weitere für eine berufliche Tätigkeit oder wissenschaftliche Weiterentwicklung förderliche Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln und die Anwendung und Umsetzung des bisher erlernten in einem praxisnahen Umfeld fördern.

 

Studien- und Prüfungsordnung, Studienverlaufspläne

Inhalte und Qualifikationsziele der Module regeln die Studien- und Prüfungsordnung.

Den Aufbau des Bachelorstudiums veranschaulicht zusätzlich der exemplarische Studienverlaufsplan.

   Beides findet sich hier.

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  • Bewerbungsschluss

15.Juli (Ausschlussfrist)

Hier finden sich Allgemeine Informationen und Adressen zur Bewerbung.

  • Zulassungsvoraussetzung

Hochschulreife

Es wird empfohlen, den Brückenkurs Mathematik vor Vorlesungsbeginn zu belegen.

  • Studienbeiträge und -gebühren

Die vor und während des Studiums zu leistenden Zahlungen finden sich unter Immatrikulationsgebühren.

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Für alle Studierenden der Meteorologie wird eine Studienfachberatung durch Dozentinnen und Dozenten angeboten. Darüber hinaus helfen auch erfahrende Studierende, sogenannte Mentorinnen und Mentoren gerne weiter. Weitere Informationen gibt es hier.

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Die Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiengangs können bei der Bearbeitung von meteorologischen und klimatologischen Sachverhalten und Fragestellungen in Wissenschaft, Forschung oder im Zuge von Beratungen helfen. Mögliche Berufs- und Tätigkeitsfelder finden sich innerhalb von Behörden, Verbänden, Organisationen, Entwicklungsagenturen, Ingenieurbüros, Versicherungen, Beratungsunternehmen, Verwaltungen und Politik. Die Absolventinnen und Absolventen können innerhalb des öffentlichen Bereiches tätig werden, vor allem in Hochschulen, Forschungseinrichtungen und fachspezifischen Bundes- und Landesämtern. Auch internationale Forschungseinrichtungen und Organisationen bieten eine Reihe von Beschäftigungsmöglichkeiten. Tätigkeitsfelder für Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiengangs bieten sich vor allem in folgenden Bereichen:

  • Wettervorhersage und Beratung im Wirtschafts-, See-, Flug-, Straßen- oder Reisewetterdienst bei staatlichen oder privaten Arbeitgebern,
  • Gutachtertätigkeit im Bereich der der Bio-, Agrar- und Medizinmeteorologie, der Klimatologie, der Hydro- und Ökologie,
  • Beratende Tätigkeit bei Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden (z. B. Umweltamt), bei der World Meteorological Organization (WMO) und der UNESCO,
  • Medien (Presse, Rundfunk, Fernsehen),
  • Veranstaltung gezielter Feldmessungen und Expeditionen sowie Ausbau und Betreuung von meteorologischen Netzen.

Für leitende Tätigkeiten oder eine Beschäftigung in Forschung und Lehre ist ein Master-Abschluss und ggf. die Promotion Voraussetzung.

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