B.Sc. Geologische Wissenschaften

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Der Bachelor-Studiengang Geologische Wissenschaften, der am Institut für Geologische Wissenschaften angesiedelt ist, hat eine Regelstudienzeit von 6 Semestern und schließt mit einem Bachelor of Science (B.Sc.) ab. Die Unterrichtssprache ist Deutsch.


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Der Studiengang hat zum Ziel, den Studierenden ein breit gefächertes Grundlagenwissen in den Geologischen Wissenschaften zu vermitteln. Sie werden mit wissenschaftlichen Arbeitsweisen und dem Stand der Forschung vertraut gemacht und lernen, Erkenntnisse sachlich und sprachlich angemessen darzustellen.  

Der Studiengang behandelt natur- und geowissenschaftliche Grundlagen, die einen Einblick in die Vielzahl von Prozessen vermitteln, die unsere Erde aufbauen und gestalten. Das naturwissenschaftliche Grundwissen ermöglicht eine exakte Beschreibung der Prozesse durch mathematische, physikalische, chemische und biologische Grundlagen- und Methodenkompetenz. In der geowissenschaftlichen Vertiefung werden die interdisziplinären Kompetenzen durch weitere disziplinäre Methoden und Kenntnisse in Geochemie, Geophysik, Hydrogeologie, Mineralogie-Petrologie, Paläontologie, sedimentäre Geologie sowie Tektonik ergänzt.

Am Ende des Studiums sind die Studierenden befähigt, sich zügig und selbstständig in geologische Sachverhalte einzuarbeiten, sowie ein geologisches Arbeitsprojekt zielorientiert zu planen, durchzuführen, zu dokumentieren und zum Abschluss zu bringen.

Die Bachelorabsolventinnen und -absolventen der Geologischen Wissenschaften verfügen damit über Kenntnisse und Fähigkeiten, die einerseits für eine sofortige Berufstätigkeit andererseits für die Aufnahme eines konsekutiven oder fachfremden Masterstudiengangs qualifizieren.

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Der Bachelorstudiengang umfasst 180 Leistungspunkte (LP) und vermittelt grundlegende Fach- und Methodenkenntnisse der Geologischen Wissenschaften. Der Studiengang gliedert sich in die Module des Kernfachs inklusive Bachelorarbeit (150 LP) und Module aus dem Bereich der Allgemeinen Berufsvorbereitung inklusive eines Berufspraktikums (30 LP).

Informationen beziehen sich auf die Studien- und Prüfungsordnung von 2012 (für den Studienanfang ab Wintersemester 2012/13).

I. Kernfach (120 LP)

Das Kernfach ist in folgende drei Studienbereiche und die Bachelorarbeit gegliedert:

1. Geologisches Grundwissen (66 LP)

Studierenden lernen die natur- und geowissenschaftliche Grundlagen kennen und bekommen einen Einblick in die Vielzahl von Prozessen, die unsere Erde gestalten.

2. Naturwissenschaftliches Grundwissen (42 bzw. 48 LP)

In diesem Bereich erwerben die Studierenden mathematische, physikalissche, chemische und biologische Grundlagen- und Methodenkompetenzen

Der Studienbereich umfasst mehrere Module, die sich in zwei Schwerpunktsequenzen gliedern:

a) Modulsequenz mit chemisch-biologischer Betonung (42 LP)

Diese Modulsequenz wird empfohlen, wenn eine Vertiefung in den folgenden Fächern angestrebt wird: Geochemie, Hydrogeologie, Mineralogie-Petrologie, Paläontologie, sedimentäre Geologie, Tektonik

b) Modulsequenz mit mathematisch-physikalischer Betonung (48 LP)

Diese Modulsequenz wird empfohlen, wenn eine Vertiefung im Fach Geophysik angestrebt wird.

3. Geowissenschaftliche Vertiefung (30 LP oder 24 LP)

In diesem Bereich werden die interdisziplinären Kompetenzen durch weitere Methoden und Kenntnisse in den verschiedenen Vertiefungsbereichen individuell ergänzt. Dafür sind Wahlpflichtmodule im Umfang von 30 bzw. 24 LP zu absolvieren.

Die einzelnen Module der Studienbereiche und Modulsequenzen sind in der  aktuellen Studien- und Prüfungsordnung von 2012 aufgelistet. Diese findet sich hier.

4. Bachelorarbeit (12 LP)

Mit der Bachelorarbeit zeigen die Studierenden, dass sie in der Lage sind, innerhalb einer vorgegebenen Zeit eine ausgewählte Fragestellung von vergleichsweise geringem Umfang aus dem Bereich der Geologischen Wissenschaften selbstständig – aber unter Anleitung – nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten und die Ergebnisse sachgerecht darstellen können.

II. Allgemeine Berufsvorbereitung (ABV) (30 LP)

Der Studienbereich ABV beinhaltet folgende Teile:

·         Berufspraktikum

·         Module aus sechs Kompetenzbereichen

   Allgemeine Informationen über die ABV in Bachelorstudiengängen an der FU-Berlin

   finden sich hier.

Er soll über die fachwissenschaftlichen Studien hinaus eine breitere wissenschaftliche Bildung oder weitere für eine berufliche Tätigkeit oder wissenschaftliche Weiterentwicklung förderliche Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln und die Anwendung und Umsetzung des bisher erlernten in einem praxisnahen Umfeld fördern.

 

Studien- und Prüfungsordnung, Studienverlaufspläne

Inhalte und Qualifikationsziele der Module regeln die Studien- und Prüfungsordnung.

Den Aufbau des Bachelorstudiums veranschaulichen zusätzlich die exemplarischen Studienverlaufpläne.

   Beides findet sich hier.

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  • Bewerbungsschluss

15.Juli (Ausschlussfrist)

Hier finden sich Allgemeine Informationen und Adressen zur Bewerbung.

  • Zulassungsvoraussetzung
      • Hochschulreife
      • Englischkenntnisse auf Niveaustufe B2* (gemäß der GER)

* Sprachniveau B2 entspricht i.d.R. 6 Jahren Englischunterricht, so dass das Abiturzeugnis i.d.R. als Nachweis gilt. weitere Informationen befinden sich in der Änderung der Zugangssatzung 9/2016.

Es wird empfohlen, den Brückenkurs Mathematik vor Vorlesungsbeginn zu belegen.

  • Studienbeiträge und -gebühren

Die vor und während des Studiums zu leistenden Zahlungen finden sich unter Immatrikulationsgebühren.

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Für alle Studiengänge der Geologischen Wissenschaften (inkl. Studienschwerpunkte) wird eine Studienfachberatung durch Dozenten angeboten. Eine Beratung und Betreuung von Studenten für Studenten (hauptsächlich für Studienanfänger) bieten zusätzlich die Mentoren an. Kontakt zu den Dozenten und Mentoren hier.

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Kenntnisse der AbsolventInnen des BSc Geologische Wissenschaften

Eine berufliche Perspektive bietet sich in den sogenannten geowissenschaftlichen Routinetätigkeiten wie

  • der geologischen Dokumentation, Datenaufnahme und -verarbeitung,
  • der geowissenschaftlichen Betreuung einer Bohr-Crew oder spezialisierter Maschinen, Soft- oder Hardware oder im Kundendienst sowie
  • der Lösung geowissenschaftlicher Probleme unter Verwendung standardisierter Verfahren (z.B. Erstellung von Spezialkarten und -profilen, Verzeichnissen, Literatursuche).

Mögliche Arbeitgeber können dabei private Unternehmen wie Softwarehersteller, (geo)wissenschaftliche Einrichtungen oder kommunale Gebietskörperschaften sein – seltener ergeben sich aber auch Beschäftigungsmöglichkeiten im öffentlichen Dienst.

Für leitende Tätigkeiten oder eine Beschäftigung in Forschung und Lehre ist ein Master-Abschluss und ggf. die Promotion Voraussetzung.

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