Bachelorarbeit


Auf dieser Seite könnt ihr einen Überblick über die angebotenen Bachelorarbeitsthemen am Institut für Meteorologie, GFZ Potsdam, dem Observatorium Lindenberg und dem Institut für Weltraumwissenschaften bekommen. 

Zuletzt aktualisiert am: 08.12.2017


Alles ausblendenAlles einblenden

Durch welche Mechanismen vertiefen sich Europäische Extremzyklonen?

Betreuung: Dr. Jens Grieger, Prof. Dr. Uwe Ulbrich

Beschreibung: Mit Hilfe der Drucktendenzgleichung lässt sich die Entwicklung extra-tropischer
Tiefdruckgebiete bestimmten Mechanismen zuordnen. Diese sind hauptsächlich durch Baroklinität
und diabatische Prozesse bestimmt. In dieser Arbeit sollen Europäische Extremzyklonen eines Ereigniskataloges untersucht und dabei die verschiedenen Beiträge zur Intensivierung bestimmt werden.

Datengrundlage: ERA-20C Reanalyse, Zyklonenzugbahnen, Drucktendenzdaten

Vorkenntnisse: CDO, R und eventuell NCL


Untersuchung des Zusammenhanges von NAO und Wärmeinhalt des Nordatlantiks auf der dekadischen Zeitskala

Betreuung: Thomas Moran

Beschreibung: Es existieren Untersuchungen, die einen Zusammenhang zwischen großräumigen atmosphärischen Zirkulationsmustern, insbesondere der NAO und Meeresoberflächentemperaturen des Nordatlantiks zeigen. Dabei scheint vor allem die Atmosphäre die Temperaturverteilung im Ozean zu beeinflussen. Andere Studien zeigen, dass auch der Ozean die Atmosphäre beeinflusst. Im Rahmen eines Projektes, das in der Arbeitsgruppe bearbeitet wird, wurde bereits der Zusammenhang zwischen dem Ozeanwärmeinhalt und der dekadischen Variabilität von Winterstürmen über Europa und dem Nordatlantik untersucht. In der Bachelorarbeit soll die Wechselwirkung von Ozeanwärmeinhalt im Nordatlantik und der NAO auf der dekadischen Zeitskala in einem Ensemble aus gekoppelten Modellsimulationen analysiert werden.

Grundlagen: Ensemble von Modellsimulationen Voraussetzungen: CDO, R, Statistik (Zeitreihenanalyse)


COSMO-Reanalysen: Charakteristika von Niederschlagsereignissen

Betreuung: Dr. Martin Göber, Edmund Meredith

Beschreibung: Im Cosmo-Reanalyseprodukt des Hans-Ertel-Zentrums (Uni Bonn) werden intensive Niederschlagssysteme untersucht. Sie werden als zusammenhängende Gebiete mit Überschreitungen eines Perzentilwerts identifiziert. Die Auswertung untersucht die Häufigkeitsverteilung von Ausdehnung, mittlerer (Perzentil-)Intensität, der (Perzentil-)Maxima und der Zahl der Extrema innerhalb des Gebiets, sowie die Beziehungen zwischen diesen Größen. Es wird untersucht, ob sich innerhalb Deutschlands und im Jahresgang Unterschiede in den Charakteristika zeigen.

Datengrundlage: COSMO-Reanalysen.

Vorkenntnisse: CDO und R/Matlab Kenntnisse erforderlich


Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Winterstürmen und Ozeantemperaturen in einem Klimamodell

Betreuung: Ines Höschel

Beschreibung: Da Winterstürme zu den schadensträchtigsten Wetterextremen in Europa zählen, besteht ein großes Interesse an deren längerfristigen Vorhersagbarkeit und dem Verständnis involvierter Prozesse, z.B. im Ozean. Im Rahmen eines am Institut durchgeführten Projektes wurde in Reanalysedaten ein Zusammenhang zwischen der Häufung Europäischer Winterstürme und den Meeresoberflächentemperaturen im Pazifik und Atlantik des Vorjahres nachgewiesen. In dieser Arbeit soll untersucht werden, ob dieser Zusammenhang auch in den Gleichgewichtssimulationen eines Klimamodells zu finden ist und mit welchen Anomalien und räumlichen Mustern im Wärmeinhalt des Ozeans die Häufung von Stürmen im Modell verbunden ist.

Datengrundlage: u- und v-Wind (6-stündlich), Meeresoberflächentemperaturen und Wärmeinhalt des Ozeans (monatlich) des Gleichgewichtslaufes des Erdsystemmodells des MPI Hamburg (MPI-ESM-LR)

Vorkenntnisse: CDO, R, Unix/Linux


Die Rolle von Zyklonen bei Starkniederschlagsereignissen

Betreuung: Dr. Katrin Nissen

Beschreibung: Im Rahmen des EU RAIN Projektes wurden Starkniederschlagsereignisse in Europa für den Zeitraum von 1981-2010 identifiziert. In der Bachelorarbeit soll untersucht werden welche Rolle Zyklonen für die Ereignisse gespielt haben. Ein Katalog von Zyklonenzugbahnen, die mit Hilfe des ERA Interim Reanalyse Datensatzes bestimmt wurden, liegt vor. Für die Arbeit soll ein Algorithmus, der für die Zuordnung von Stürmen zu Zyklonen entwickelt wurde, so angepasst werden, dass eine Zuordnung der Niederschlagsereignisse zu Zyklonen erfolgt. In der Arbeit sollen dann die charakteristischen Eigenschaften von Zyklonen, die extremen Niederschlag in Europa ausgelöst haben, untersucht werden (z.B. Stärke der Zyklonen, Geschwindigkeit, Lage zum Niederschlagsereignis). Weiterhin soll analysiert werden, welche Niederschlagsereignisse bevorzugt von Zyklonen ausgelöst werden (z.B. Auftrittsort, Jahreszeit, Niederschlagsdauer).

Datengrundlage: Katalog von extremen Niederschlagsereignissen, Katalog von Zyklonen, Fortranprogramm zur Zuordnung von Extremereignissen zu Zyklonen.

Vorkenntnisse: Fortran (wer kein Fortran mag, kann das existierende Programm auch gerne als nur als Anhaltspunkt verwenden und ein eigenes in R schreiben), R.


Vergleich eines automatischen Verfahrens zur Unterscheidung der Niederschlagsphasen (fest/flüssig, flüssig/flüssig) mit der Wetterbeobachtung an der FU-Berlin

Betreuung: Bernd Bartels (DWD, Luftfahrtberatungszentrale Ost , Berlin), Eckhard Lanzinger (DWD), Dr. Klaus Müller, Thomas Schartner

Beschreibung: Quantitativer Vergleich des am DWD entwickelten Algorithmus zur Bestimmung der Niederschlagsphase mit den entsprechenden Wetterbeobachtungen an der FU-Berlin. Überblick über die zugehörigen Zeitreihen. Systematische Analyse von Abweichungen, insbesondere auf Basis der Eingangs-Größen des Algorithmus und der synoptischen Meldungen.

Datengrundlage: Zeitreihen der Wetterbeobachtung und der Messdaten (insb. des Disdrometers) an der Station Dahlem.

Vorkenntnisse: Statistik (Zeitreihenanalyse)


Vorhersagbarkeit von Sturmfluten in der Deutschen Bucht

Betreuung: Dr. Nico Becker

Beschreibung: Sturmfluten im Bereich der Deutschen Bucht stellen eine große Gefahr für die betroffenen Küstenregionen dar. Deshalb werden möglichst gute Sturmflut- Vorhersagen mit einem Vorhersagezeitraum von mehreren Tagen immer wichtiger, um auf mögliche Sturmflut-Ereignisse vorbereitet zu sein. Ein neu entwickeltes Vorhersagesystem berechnet basierend auf den Ensemblevorhersagen des ECMWFs die Stärken und Auftrittswahrscheinlichkeiten von Sturmfluten. In dieser Arbeit sollen die Sturmflut-Vorhersagen mit Hilfe der ERA-Interim Reanalysen verifiziert werden. Dazu werden Verfahren der probabilistischen Vorhersageverifikation angewendet.

Datengrundlage: Sturmflut-Indizes aus ECMWF-Ensemblevorhersagen und ERA-Interim Reanalysen

Vorkenntnisse: R

Direktlink

Persistenz stabiler Wetterlagen

Betreuung: Prof. Dr. Henning Rust, PD Dr. Peter Névir

Beschreibung: Stabile Wetterlagen, wie z.B. die Omega-Wetterlage, sollen auf ihre Andauern untersucht werden. Ändern sich die Andauern, also praktisch deren Stabilität, und/oder ihre Ausprägung in einem veränderten Klima? Gibt es Zusammenhänge mit Klimamoden auf der dekadischen Skala?

Grundlagen: Reanalysedaten (dekadische Skala), Klimamodellsimulationen für rezentes Klima und Klimawandelprojektionen, Programme für Wetterlagenklassifikation, Funktionen (R) für die Modellierung von Andauern.

Voraussetzung: Spaß an statistischer Auswertung, R


Eigenschaften von blockierenden Hochdrucklagen ("Blockings") in Europa

Betreuung: Andy Richling, Prof. Dr. Henning Rust

Beschreibung: Die Blockierung der zonalen, westlichen Strömung besitzt einen großen Einfluss auf das Wettergeschehen in Europa. Dieser Einfluss der blockierenden Hochdrucklagen (sogenannten "Blockings") hängt jedoch mitunter auch von deren charakteristischen Eigenschaften wie zum Beispiel Häufigkeit, Andauer, Ausdehnung, Lage, Struktur etc ab. Daher sollen in dieser Arbeit die oben genannten Eigenschaften für verschiedene Regionen auf saisonaler Basis untersucht und verglichen werden. Für die Identifizierung der Blockings sowie deren Eigenschaften wird ein vorhandener 2-dimensionaler Blocking-Index verwendet. Als Datengrundlage dienen hierfür Reanalyse-Daten.

Grundlagen: Literatur, Reanalysedaten, Freva-Plugin (bzw. Skript) zur Identifizierung von Blockings

Voraussetzung: Statistik, Programmierkenntnisse in R, Umgang mit CDO's wäre hilfreich


Kalibrierung eines Tropfenzählbasierenden Niederschlagsmessers

Betreuung: Prof. Dr. Henning Rust

Beschreibung: Tropfenzählbasierte Niederschlagsmesser erlauben durch die Möglichkeit der Messung kleiner Regenmengen eine hohe Auflösung in der Zeit. Vier dieser Geräte laufen im Probebetrieb am IfM und sollen mit den Standard-Messgeräten (Wippe, Waage) verglichen und anhand dieser kalibriert werden.

Grundlagen: Spaß an statistischer Auswertung, R oder Ähnliches

Direktlink

Evaluierung der Luftqualitätsvorhersage von LOTOS-EUROS innerhalb CAMS

Betreuer: Prof. Martijn Schaap, Dr. Sabine Banzhaf

Beschreibung: Innerhalb die Europäische Copernicus Atmosphäre Monitoring Service (CAMS: http://atmosphere.copernicus.eu/) werden Luftqualitätsvorhersagen erstellt für Feinstaub, Ozon und NO2. Es gibt derzeit 7 Modelle die zusammen ein Ensemble bauen, unter deren das LOTOS-EUROS Modell das am FUB mitentwickelt wird. Ziel dieses Themas ist die Validierung der Vorhersagen von LOTOS-EUROS anhand Beobachtungsdaten. Die Frage ist in wie weit sich der Modellskill sich unterscheiden von der andere Modelle und ob es Erklärungen dafür gibt. Die Validierung findet statt anhand standard statistischen Parameter. Studien könnten separat über Ozon, Feinstaub und NO2 gemacht werden.

Grundlagen: Literatur und Modellergebnisse sind vorhanden

Bemerkung: Betreuung teilweise von TNO, Holland.


Evaluierung der Herkunft von NO2 in Berlin

Betreuer: Prof. Martijn Schaap, Dr. Sabine Banzhaf

Beschreibung: NO2 ist schädlich für die Gesundheit. Derzeit gibt es Fragen zum Herkunft von NO2-Konzentration innerhalb Berlin. Vor allem nächtliche Werte sind manchmal erhöht ohne das es direkte Quellen gibt. Ziel dieses Themas ist anhand Messdaten und ein LOTOS-EUROS Lauf inklusive Quellenzuordnung die Variabilität in der Herkunft des NO2 zu bestimmen.

Grundlagen: Literatur und Modellergebnisse sind vorhanden

Bemerkung: Betreuung teilweise von TNO, Holland.


Analyse von der natürlichen chemischen Zusammensetzung der Erdatmosphäre

Betreuer: Prof. Peter Builtjes

Beschreibung: Die Bestimmung der natürlichen Konzentrationen von Spurengasen und Aerosolen ist wichtig, um die chemische Zusammensetzung der Atmosphäre bestimmen zu können. Neben dieser wissenschaftlichen Fragestellung/Neugier ist die Kenntnis auch wichtig für Untersuchungen im Themengebiet Luftreinhaltung. Wenn bekannt ist wie groß der Beitrag von biogenen und geogenen Emissionen zur auftretenden Konzentration ist, kann man den Einfluss von anthropogenen Emissionen ableiten. Basiert auf einer Literaturanalyse von Messkampagnen (z.B. in Eisbornkernen), Laboruntersuchungen und theoretischen Betrachtungen der Entwicklung der Erdatmosphäre und mit Hilfe von Modellergebnisse kann man eine Abschätzung über die natürlichen Konzentrationen von Spurengasen und Aerosolen machen. Studien können über Stoffe wie CH4, CO2, SO2, NO2, NH3, O3, VOC, Aerosolen (PM) gemacht werden.

Grundlagen: Literatur und einige Modellergebnisse sind vorhanden

Bemerkung: Betreuung teilweise von Holland aus 

Direktlink

Untersuchungen verschiedener Phasen der Nordatlantischen Oszillation (NAO) und des Pazifik-Nordamerika Telekonnektionsmusters (PNA) mithilfe der harmonischen Analyse des Geopotentials

Betreuung: Dipl. Math. Anette Müller, PD Dr. Peter Névir

Beschreibung: Verschiedene Phasen der Nordatlantischen Oszillation (NAO) und des Pazifik-Nordamerika-Telekonnektionsmusters (PNA) sind durch unterschiedliche Aktivität planetarer Wellen gekennzeichnet. Es sollen mit Hilfe der harmonischen Analyse über unterschiedliche globale Wellenkonfigurationen ein Zusammenhang von NA0 und PNA herausgearbeitet werden.

Grundlagen: Zur Verfügung stehen die ERA-Interim Reanalysen sowie das Programm zur Berechnung der Fourier-Koeffizienten der harmonischen Analyse.


Untersuchung des meridionalen Temperaturgradienten auf der Nordhalbkugel mithilfe der harmonischen Analyse

Betreuung: Dipl. Math. Anette Müller, PD Dr. Peter Névir

Beschreibung: Der meridionale Temperaturgradient ist ein wichtiges Maß für die Baroklinität und Zyklonenaktivität der Westwindzone der mittleren Breiten. Es soll mit Hilfe der harmonischen Analyse des meridionalen Temperaturgradienten die globale Struktur wellendynamisch untersucht werden und ein Zusammenhang zu der Wellenstruktur des Geopotentials hergestellt werden.

Grundlagen: Zur Verfügung stehen die ERA-Interim und NCE-Reanalysen sowie das Programm zur Berechnung der Fourier-Koeffizienten der harmonischen Analyse.


Untersuchung der Beziehung zwischen dem Dynamischen Zustandsindex (DSI) und Prozessen auf der konvektiven Skala

Betreuung: Dipl. Math. Anette Müller, PD Dr. Peter Névir

Beschreibung: Der dynamische Zustandsindex (DSI) wurde in der Arbeitsgruppe Theoretische Meteorologie entwickelt. Er beschreibt Abweichungen eines Grundzustandes. Es konnte bisher gezeigt werden, dass der Index stark mit diabatischen Prozessen wie beispielsweise Niederschlag korreliert ist. Zusammenhänge zu weiteren Prozessen und bekannten meteorologischen Größen sollen datenbasiert untersucht werden.

Grundlagen: Zur Verfügung stehen berechnete DSI-Daten sowie die REA2 und die REA6 Reanalysen für Deutschland und Europa.

Direktlink

Einfluss der synoptischen Bedingungen in der Troposphäre auf das polare Totalozon im Nordwinter

Betreuer: Prof. Dr. Ulrike Langematz , Janice Scheffler

Projektanbindung: SHARP

Beschreibung: Der Ozongehalt in der Polarregion kann im Winter chemisch und dynamisch beeinflusst sein. In der Stratosphäre kann ein starker, kalter Polarwirbel durch chemischen Ozonabbau zu geringem Totalozon führen. Andererseits können geringe Totalozonwerte auch auftreten, wenn in der Troposphäre Hochdruckgebiete vorherrschen (sog. Ozonminilöcher). In dieser Studie soll anhand einer Modellsimulation mit einem Klima-Chemie Modell untersucht werden, wie oft das Winterminimum im Totalozon durch Ozonabbau in der Stratosphäre oder durch Ozonminilöcher verursacht wird. Dies soll anhand von Fall- und Kompositstudien synoptisch und statistisch analysiert werden.

Grundlagen: Modelloutput einer Simulation mit dem Klima-Chemie Modell EMAC (SHARP REF0, 75 Jahre), vorhandene Auswertesoftware 

Direktlink

Validierung einer statistischen Methode zur Vorhersage der NAO

Betreuer: Dr. Ingo Kirchner

Beschreibung: Die Schätzung der NAO mittels erster EOF der geopotentiellen Höhe der 500 hPa Fläche wird auf die Vorhersagen verschiedener Modelle für 1-2 Wochen angewendet. Die Berechnung der NAO Stärke aus den Vorhersagen ist mit den Beobachtungen bzgl. der Zuverlässigkeit zu prüfen.

Grundlagen: Auswertung der täglichen Vorhersagen seit 2012


Verifikation des Einflusses der NAO Stärke auf das Wetter in Berlin

Betreuer: Dr. Ingo Kirchner

Beschreibung: Die Berechnung der NAO Stärke mit einer statistischen Methode wird als Indikator für die Charakterisierung des Berliner Wetters herangezogen. Es ist zu untersuchen, inwieweit sich dieser Indikator als Prediktor für verschiedene Wetterelemente eignet. Die Untersuchung stützt sich auf das Berliner Stadtmessnetz.

Grundlagen: Auswertung der täglichen Vorhersagen seit 2012 und Daten des Stadtmessnetzes


Energiebilanz in einem Globalmodell und die Veränderungen durch die Modellauflösung

Betreuer: Dr. Ingo Kirchner

Beschreibung: Analyse von Modellvariablen, die mit der Energiebilanz in Beziehung stehen, untersucht wird das statistische Verhalten auf verschieden Zeitskalen.

Grundlagen: Modelldaten von neun 40 Jahres-AMIP Simulationen mit ECHAM5 (Ausbau des Themas als Masterarbeit möglich) 

Direktlink

Momentan sind leider keine Arbeitsplätze frei.

Trotzdem gilt: Bei Interesse bitte Konakt zum Sekretariat via Marian Saman aufnehmen.

Voraussetzung: Sehr gute GIS-kenntnisse, R

Direktlink

Variabilität der oberflächennahen Winde in aktuellen atmosphärischen Reanalysen und deren Einfluss auf die simulierte windgetriebene Ozeanzirkulation

Betreuer: Dr. Henryk Dobslaw (dobslaw@gfz-potsdam.de), Prof. Dr. Maik Thomas (mthomas@gfz-potsdam.de)

Beschreibung: Die windgetriebene Zirkulation im Weltozean hat insbesondere auf Zeitskalen von Tagen bis hin zu Dekaden einen großen Einfluß auf regionale und lokale Änderungen des Meeresspiegels. Prädiktionen der zeitvariablen windgetriebenen Dynamik werden regelmäßig aus Simulationsexperimenten mit globalen numerischen Ozeanmodellen gewonnen, die mit Atmosphärendaten aus globalen NWP-Analysen oder Reanalysen angetrieben werden. Ausgehend von vier aktuellen globalen soll der Ensemble-Spread der oberflächennahen Windgeschwindigkeiten und -schubspannungen für verschiedene Frequenzbänder bestimmt und in seinen räumlichen Mustern diskutiert werden, um Sensitivitätsexperimente mit einem globalen Ozeanzirkulationsmodell unter realistisch verrauschten Windschubspannungen vorzubereiten.

Anforderungen: Theorie der windgetriebenen Ozeandynamik; Kenntnisse der CDO's (Climate Data Operators); Grundkenntnisse in Matlab oder R.


Untersuchung der raumzeitlichen Variabilität globaler Niederschläge in GPCC- Analysen

Betreuer: Dr. Robert Dill (dill@gfz-potsdam.de), Prof. Dr. Maik Thomas (mthomas@gfz- potsdam.de)

Beschreibung: Das beim Deutschen Wetterdienst angesiedelte Weltzentrum für Niederschlag (Global Precipitation Climatology Centre; GPCC) sammelt und archiviert alle weltweit verfügbaren Beobachtungen zu Niederschlagsmengen und -ereignissen und erstellt routinemäßig globale Rasterdatensätze mit unterschiedlichen räumlichen und zeitlichen Auflösungen. Zur Vorbereitung von Vergleichen bzw. zur Kombination von klassischen Niederschlagsbeobachtungen und Änderungen des terrestrisch gespeicherten Wassers aus Daten der Satellitenschwerefeldmission GRACE sollen in dieser Arbeit die verschiedenen aktuell verfügbaren Produkte des GPCC analysiert und zur späteren Nutzung als Antriebsdaten des globalen Landoberflächenmodells LSDM vorbereitet werden.

Anforderungen: Grundkenntnisse in R or Matlab; Kenntnisse der CDO's (Climate Data Operators)


Analyse von atmosphärischen und hydrosphärischen Auflastdeformationen an GPS-Permanentstationen in Hinblick auf eine 3D Erdstruktur

Betreuer: Dr. Volker Klemann (volker.klemann@gfz-potsdam.de), Prof. Dr. Maik Thomas (mthomas@gfz-potsdam.de)

Beschreibung: Untersucht werden sollen Auflastdeformationen, die durch zeitvariable Massenverteilungen an der Erdoberfläche verursacht werden und Messungen an GPS- Stationen beeinflussen. So müssen vor allem für Stationen nahe an der Küste oder an einem Fluss die verursachenden atmosphärischen, ozeanischen oder hydrologischen Auflasten in hoher räumlicher Auflösung betrachtet und die lokale Erdstruktur berücksichtigt werden. An Hand bereits vorhandener Übertragungsfunktionen, welche die Deformationsantwort einer 1D Erdstruktur charakterisieren, und dem Vergleich mit der Deformationsantwort eines 3D Erdmodelles sollen die verwendeten Übertragungsfunktionen evaluiert werden.

Anforderungen: Grundkenntnisse in Fortran/Matlab/Shell Programmierung und Interesse an numerischen Fragestellungen


Entwicklung der Beringstraße während des letzten glazialen Zyklus

Betreuer: Dr. Volker Klemann (volker.klemann@gfz-potsdam.de), Prof. Dr. Maik Thomas (mthomas@gfz-potsdam.de)

Beschreibung: Während eines glazialen Zyklus fällt der Meeresspiegel um bis zu 130 m. Diese Änderung ist nicht homogen, sondern wird von der isostatischen Antwort der festen Erde auf die zeitlich variierende Lastverteilung überprägt. Die damit verbundene Veränderung des Meeresspiegels soll anhand der zeitweisen Öffnung der Beringstraße beispielhaft untersucht werden. Mit Hilfe vorhandener Modell-Ensembles, die die Abhängigkeit des Meeresspiegels von der Erdstruktur und der Eisgeschichte abbilden, sollen Unsicherheiten und Variabilitäten in der Rekonstruktion dieser Wasserstraße untersucht werden.

Anforderungen: Programmierkenntnisse in Fortran, R oder Matlab, Shellprogrammierung und Interesse an numerischen Fragestellungen 

Direktlink

Auswertung vno Sensor-Vergleichsmessungen

Betreuer: Dr. Frank Beyrich / Dr. U. Rummel (MOL-RAO, DWD) / Zweitbetreuer NN (FUB)

Beschreibung:Auf dem Grenzschichtmessfeld (GM) Falkenberg des MOL-RAO werden derzeit zur Vorbereitung einer Neuinstrumentierung der Messmasten Vergleichsmessungen verschiedener Geber zur Erfassung meteorologischer Grundgrößen (Temperatur, Luftfeuchte, Wind, Strahlung) durchgeführt. Entsprechende Datensätze über Zeiträume von mehreren Monaten bis zu einem Jahr sind statistisch auszuwerten, dabei ist parameterbezogen eine Klassifikation der Messdaten unter Berücksichtigung z.B. von den Anströmungs- oder Einstrahlungsbedingungen vorzunehmen.

Grundlagen:Datensätze aus Sensor-Vergleichsmessungen über einen Zeitraum von bis zu einem Jahr

Voraussetzungen: Fähigkeit zum Umgang mit Software zur Datenanalyse und –bearbeitung

Vergleich verschiedener Stabilitätsmaße aus Messungen auf dem  GM Falkenberg

Betreuer: Dr. Frank Beyrich (MOL-RAO, DWD) / Zweitbetreuer NN (FUB)

Beschreibung: Zur Charakterisierung der Stabilität der Schichtung insbesondere in Bodennähe können verschiedene Kriterien und Maßzahlen genutzt werden, u.a. Temperaturgradienten bzw. –differenzen, die Obukhov-Länge oder die Richardsonzahl (Gradient-, Fluss-, oder Bulk-Ri-Zahl). Diese Maßzahlen sollen aus Messungen an den Masten auf dem GM Falkenberg bestimmt, miteinander verglichen und insbesondere ihre Konsistenz in den untersten etwa 50 m über Grund charakterisiert werden. Von Bedeutung sind diese Untersuchungen u.a. für die Bestimmung von Stabilitätsklassen für die Ausbreitungsrechnung von Luftbeimengungen sowie für die Interpretation von Scintillometer-Messungen zur Ableitung flächengemittelter turbulenter Flüsse.

Grundlagen: Datensatz Temperatur- und Windprofile sowie turbulente Flüsse vom GM Falkenberg

Voraussetzungen: Fähigkeit zum Umgang mit Software zur Datenanalyse und –bearbeitung für umfangreichere Datensätze

 

Direktlink

Kontaktiert bei Interesse Rene Preusker per Mail mit eindeutigem Betreff, sonst landet eure Anfrage im Spamfilter, aber am besten persönlich in Raum 159.

Direktlink

Alle genannten Bachelorarbeiten beinhalten die für Abschlussarbeiten üblichen Abschnitte:

  • Einleitung
  • Stand der Forschung (auf Grundlage einer intensiven Literaturrecherche)
  • Beschreibung der benutzten Daten (und ggf. wie sie erzeugt wurden), Beschreibung des methodischen Ansatzes (auch statistische Verfahren)
  • Ergebnisse
  • Diskussion (kritische Bewertung) der Ergebnisse
  • Zusammenfassung und Schlussfolgerungen 
  • Ausblick. 

Dabei wird auch auf die (vermuteten) meteorologisch-physikalischen Hintergründe der Fragestellungen eingegangen. Dem Text wird eine jeweils etwa 1⁄2 seitige Zusammenfassung in Englisch (sogenannter Abstract) und Deutsch vorangestellt. Die Bachelorarbeit sollte ca. 25 Seiten umfassen. Alle Ergebnisse und Programme sind für eine (ggf.) weitere Bearbeitung zu archivieren. Dem Betreuer wird weiterhin eine elektronische Form der Arbeit (PDF) zur Verfügung gestellt.

Hier findet ihr ein Beispiel wie eine Bachelor-Arbeit aufgebaut sein kann.

→ Tipps zur Bachelorarbeit