VG Wort / § 52a Urheberrechtsgesetz

Update vom 2.Oktober 2017

Wir informieren Sie darüber kontinuierlich auf dieser Webpräsenz!

Zum ersten März 2018 tritt das neue Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz in Kraft. Die Neuerungen werden wir Ihnen auf dieser Webseite zeitnah darstellen. Bis dahin gelten noch die folgenden Hinweise für Lehrende, Forschende und Studierende.


Lehrende / Forschende der Freien Universität beachten bitte die folgenden Hinweise:

Schriftwerke dürfen gemäß § 52a UrhG nur unter Berücksichtigung der im Hinweisschreiben des Rechtsamtes vom 17. Juni 2015 sowie in der Mitteilung des Rechtsamtes vom 21. Februar 2017erläuterten Rahmenbedingung online zugänglich gemacht werden:

  • 12% von Schriftwerken (Texte) für den Unterricht, jedoch nicht mehr als 100 Seiten
  • Einzelne Aufsätze und Artikel aus Zeitschriften und Zeitungen
  • 25% von Schriftwerken (Texte) für die Forschung, jedoch nicht mehr als 100 Seiten
  • Ganze Schriftwerke von nicht mehr als 25 Seiten
  • Ausschließlich für die Dauer der Lehrveranstaltung
Ein anderes als das im o.g. Hinweisschreiben beschriebene öffentliche Zugänglichmachen von urheberrechtlich geschützten Schriftwerken gemäß § 52a UrhG ist grundsätzlich nicht erlaubt!

Darüber hinaus können Sie auch folgende Materialien nutzen:

  • Eigene Folien und Skripte mit Zitaten fremder Werke nach § 51 UrhG
  • Permalinks zu Schriftwerken, die über das Bibliotheksportal PRIMO der Freien Universität Berlin zur Verfügung stehen (Artikel in E-Journals und E-Books, für welche die Freie Universität eine Lizenz erworben hat). Sprechen Sie die Kollegen/innen der Bibliotheken an, sofern Ihre Schriftwerke noch nicht elektronisch lizensiert sind, die Bibliotheken können Sie entsprechend beraten oder Lizenzen besorgen.
  • Open-Access-Materialien
  • Schriftwerke, die unter einer freien Creative-Commons-Lizenz stehen (beachten Sie bitte die jeweiligen Lizenzbedingungen)
  • Freie Werke von Autoren/innen, die mehr als 70 Jahre tot sind oder Werke, die vor 1920 erschienen sind
  • Fremde unveröffentlichte Werke mit Erlaubnis des Rechteinhabers (z.B. Bachelorarbeiten, Masterarbeiten)

  • Falls Sie Fragen im Zusammenhang mit dem § 52a UrhG haben, schreiben Sie bitte an beratung@cedis.fu-berlin.de. Ihre Anfrage wird an die zuständigen Expert/innen der Freien Universität Berlin (Rechtsamt, Universitätsbibliothek, CeDiS) weitergeleitet.


Was können Studierende tun?

Es können auch weiterhin urheberrechtlich geschützte Schriftwerke im Rahmen der Schrankenregelung des § 52a UrhG öffentlich zugänglich gemacht und von Studierenden genutzt werden.