Workshop am Girls' Day 2017

Am 27. April 2017 zwischen 10:00 und 12:30 Uhr begrüßte die Fachrichtung Planetologie und Fernerkundung erneut junge Mädchen der 5. und 6. Klassen aus Berliner Schulen zu einem Workshop im Rahmen des alljährlichen Girls‘ Day. Beim von Heike Rosenberg und Stefanie Musiol durchgeführten Workshop drehte sich alles um „Rote, grüne, blaue Pixel – Wie kommt die Farbe ins Bild?“.

Nach einer Begrüßung und einigen Informationen zur Fachrichtung führten die Schülerinnen ein Lichtexperiment als praktischen Einstieg in den Workshop durch. Dabei wurden mit roter, grüner und blauer Folie bespannte Lampen dazu verwendet, unterschiedliche Lichtfarben zu mischen. Es folgte eine Präsentation zum Thema RotGrünBlau-Farben und digitale Pixelbilder und anschließend eine praktische Aufgabe zum Mitmachen.

Lichtexperiment Bild 1: Die Schülerinnen führen Lichtexperimente zum Thema RGB-Farben durch.

Für die praktische Aufgabe erhielten die Mädchen Arbeitsbögen mit jeweils einer Matrix aus Zahlenwerten für jede Farbe Rot, Grün und Blau. Alle drei Zahlenwerte ergaben eine RGB-Farbe, welche aus einer Farbtabelle abzulesen war. In der ermittelten Farbe malten die Mädchen nun mit Buntstiften die Pixel einer 4. Matrix aus.

Pixelsimulation Bild 2: Durch ein kreatives Projekt mit Buntstiften simulieren die Schülerinnen die Farbmischung in einem digitalen Pixel.

Die ausgemalten Pixel ergaben bei jedem Mädchen ein anderes Bild als Teil eines großen Motivs, auf dem einige Planeten des Sonnensystems dargestellt waren. Schlussendlich wurden alle mit Buntstiften ausgemalten 15x15 Pixel abmessenden Bildteile zu einem Planetenpuzzle zusammengesetzt.

Puzzle Bild 3: Die Schülerinnen setzen die einzelnen Bildteile zu einem Puzzle zusammen.

Die Teilnehmerinnen konnten anschließend Informationsmaterial zum Sonnensystem sowie ihre Arbeitsbögen mit nach Hause nehmen. Alle Schülerinnen haben motiviert an der praktischen Aufgabe gearbeitet, dabei eine gute Teamarbeit bewiesen und sich sehr wissbegierig gezeigt.

Präsentation Bild 4: Das Originalbild mit 4000x3000 Pixeln im Vergleich zum ausgemalten und zusammengepuzzelten Mosaikbild welches aus 60x45 Pixeln bestand.

Bericht von Britta Themann, Fotos von Heike Rosenberg und Stefanie Musiol