Inversions- und Abbildungsverfahren in der Geophysik

(24 307a)

Typ

Vorlesung

Dozent/in

Prof. Dr. Frederik Tilmann

Institution

Geologische Wissenschaften

Fachrichtung Geophysik

in Zusammenarbeit mit: Helmholtz-Zentrum Potsdam, Deutsches GeoForschungsZentrum

Semester

in der Regel im Wintersemester

Veranstaltungsumfang

Raum

Malteserstr. 74-100

D144

Inhalte

Lineare Inversionstheorie (über-, unter- und gemischt bestimmte Probleme); Regularisierung; bayesianische Ansätze (Wahrscheinlichkeitsdichtefkt; a priori und a posteriori Wahrscheinlichkeiten); Modellbewertung (Trade-off v. Varianz u. Auflösung, synthetische Modelle); nichtlineare Inversionsmethoden; Umgang mit Outliers. Einführung in die wichtigsten Abbildungs- und Stapelungverfahren in der Seismik (CMP stacking, time migration, depth migration) und Seismologie (Common conversion point stacking, Tomographie).

Theoretische Grundlagen werden mit vielen Fallbeispielen aus der Geophysik anschaulich gemacht. Die vermittelten Kenntnisse sollten für alle Subdisziplinen der Geophysik von Nutzen sein, da die meisten geophysikalischen Modelle auf Inversionen beruhen.

Qualifikationsziele

Kenntnis der Grundlagen der Inversionstheorie und ihre sichere Anwendung auf geophysikalische Problemstellungen, insbesondere Tomographie; Kenntnis der wichtigsten Abbildungsverfahren in Seismik u. Seismologie

Übungen/Tutorien

Begleitend zu dieser Vorlesung wird eine Übung (24307b) angeboten. Diese Übungen (Computerübungen u. schriftliche Übungen) sollen das Wissen um die Grundlagen vertiefen, und andererseits den praktischen Umgang mit geophysikalischen Inversionsmethoden vermitteln.