MeProRisk II

Dieses Vorhaben soll dazu beitragen, das geothermische Potential des Untergrundes effizient und risikofrei für die Energiegewinnung zu nutzen. Bereits existierende mikroseismische Verfahren werden schon während der Planungsphase geothermischer Projekte angewandt, um den Nutzen und die Anwendbarkeit der Methoden während der Durchführung der Projekte bewerten zu können.

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Cornelius Langenbruch

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MeProRisk II: Optimierungsstrategien und Risikoanalyse für tiefe geothermische Reservoire

Ziel des Verbundprojekts MeProRisk II ist eine effiziente und risikofreie Nutzung des geothermischen Potentials des Untergrundes für die Energiegewinnung. Hierzu sollen bereits existierende mikroseismische Verfahren schon während der Planungsphase geothermischer Projekte angewandt werden, um den Nutzen und die Anwendbarkeit der Methoden während der Durchführung der Projekte bewerten zu können. Hierdurch sollen Stärken und Schwächen bestehender Methoden bestimmt und eine Weiterentwicklung zur besseren Anwendbarkeit durchgeführt werden. Im Besonderen soll mit Hilfe mikroseismischer Daten die Lage von Störungssystemen im Reservoir abgebildet und die Verteilung der hydraulischen Transporteigenschaften bestimmt werden, um das geothermische Potenzial eines Reservoirs abzuschätzen zu können. Des Weiteren beinhaltet das Vorhaben eine Abschätzung der zu erwartenden seismischen Gefährdung während der Durchführung der geothermischen Projekte. Hierbei sollen entwickelte Methoden getestet werden, um die Vorhersagbarkeit der seismischen Gefährdung zu analysieren. Am Ende des Vorhabens soll ein Paket erprobter und anwendbarer Methoden zur Interpretation mikroseismischer Daten bereitstehen, mit welchem die Möglichkeit einer effizienten und risikofreien Nutzung des geothermischen Potentials zur Energiegewinnung abgeschätzt werden kann. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert.