Trennung der Einflüsse von Spannung, Porendruck und Erschütterung mittels Wellenform-Aufzeichnungen während der Erdbebensequenz in Nordchile 2014

Projektlaufzeit:
01.01.2015 — 31.12.2018

Ziel dieses Projektes ist die Quantifizierung und das bessere Verständnis des Verhaltens der Parameter in der Erdkruste vor, während und nach einem großen, sogenannten 'Megathrust'- Erdbeben. Die Studie umfasst die Entwicklung der Spannung und die Detektion möglicher Signaturen von Fluidbewegungen. Wir untersuchen die Erdbebensequenz des Mw8.1 Iquique Erdbebens 2014 in Nordchile, welche sich durch eine außergewöhnlich hohe seismische Aktivität vor dem Hauptbeben auszeichnet und kontinuierlich durch das IPOC- Netzwerk (http://www.ipoc-network.org/welcome-to-ipoc) überwacht wurde.

Leitung:

Dr. Jörn Kummerow

Dr. Christoph Sens-Schönfelder (GFZ Potsdam)

Prof Dr. Serge A. Shapiro

Prof. Dr. Frederik Tilmann

Mitarbeiter:

Jonas Folesky

Förderung:

DFG-Projekt (2015-2018) im Rahmen des DFG-PAKETANTRAGES 'Pisagua-Iquique Earthquake Sequence - a ChAnce for Detailed Observations of Seismogenesis (PESCADOS)'

Publikationen:

J. Folesky, J. Kummerow, G. Asch, B. Schurr, Ch. Sippl, F. Tilmann, S. A. Shapiro; Estimating Rupture Directions from Local Earthquake Data Using the IPOC Observatory in Northern Chile. Seismological Research Letters ; 89 (2A): 495–502, doi.org/10.1785/0220170202