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Infos zur Fachrichtung

Fachrichtungsprofil

Die Forschungsschwerpunkte in der Fachrichtung Physische Geographie des Fachbereiches Geowissenschaften an der Freien Universität Berlin liegen sowohl im Bereich der Landschaftsrekonstruktion und der Bewertung  Früher Umwelten als auch in der Erfassung aktueller Stoffkreisläufe an der Erdoberfläche. In einer Vielzahl von Forschungsprojekten wird entsprechend der wissenschaftliche Nachwuchs gefördert.

Die Fachrichtung Physische Geographie befasst sich in Bezug auf Stoffflüsse mit der Beurteilung aktueller Prozesse (Wasserhaushalt, Bodenerosion, Sedimenttransport) und mit der Analyse reliefgenetischer Vorgänge (z.B. Entwicklung der Landschaft unter wechselnden  klimatischen Bedingungen sowie ohne und mit Einfluss des Menschen; ober- und unterirdische Stoffpfade). Die Fachrichtung Sozialgeographie, insbesondere die Entwicklungsländerforschung, ist auf diese physisch-geographischen Erkenntnisse angewiesen, z.B. um Strategien, Projektmaßnahmen oder Hilfsprogramme zu formulieren, die von der Politik erwartet werden.

Die Physische Geographie hat einen deutlichen regionalen Schwerpunkt im Bereich in der AG Paläoumweltforschung im altweltlichen Trockengürtel (Prof. Dr. B. Schütt). Hier wird Fragen der holozänen und jungquartären Paläoumweltrekonstruktion mit besonderem Interesse an umweltgeschichtlichen Fragestellungen, d.h. dem Human Impact auf die Prozessdynamik und die Landschaftsgeschichte, nachgegangen. Durch Untersuchungen der aktuellen reliefformenden Prozesse (Bodenerosion, Sedimenthaushalt von Flüssen, Wasserhaushalt, Massenbewegungen) mit Paläoumweltstudien kann zukünftige natürliche Ressourcen-Verfügbarkeit prognostiziert werden.

In der AG Quartärforschung und Gemorphologie  (Prof. Dr. M. Böse) liegt der regionale Schwerpunkt im peribaltischen Raum und in Hochgebirgsräumen. Quartärstratigraphische, -morphologische und sedimentologische Untersuchungen dienen der Rekonstruktion des Paläomilieus von Eisvorstößen sowohl des skandinavischen Inlandeises als auch vorzeitlichen Gebirgsgletschern. Nacheiszeitliche Prozesse der klimagesteuerten Landschaftsentwicklung und der Einfluss des Menschen werden integrativ betrachtet. Der anthropogene Einfluss auf die Landschaftsentwicklung umfasst paläoökologische Aspekte sowie Teilaspekte der Hazard-Forschung.


 

Kontakt

Freie Universität Berlin
Fachbereich Geowissenschaften
Institut für Geographische Wissenschaften
Fachrichtung Physische Geographie

Campus Lankwitz, Haus H
Malteserstrasse 74-100
D - 12249 Berlin

Sekretariat Prof. Dr. Böse:

Tel. 030 - 838 70 424
Fax: 030 - 838 70 751
Email: friedman@geog.fu-berlin.de

Sekretariat Prof. Dr. Schütt:

Tel: 030 - 838 70 452
Fax: 030 - 838 70 755
Email: reuter@geog.fu-berlin.de



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Stand: 06.04.2011

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