Umweltgeschichte der Region Trier – Landschaftsgeschichte in der Region und ihre natürlichen und anthropogenen Ursachen

Institution:

Institut für Geographische Wissenschaften

Fachrichtung Physische Geographie

Arbeitsbereich Prof. Dr. Schütt

Leitung:

Prof. Dr. Roland Baumhauer (Universität Würzburg); H. Löhr (Rheinisches Landesmuseum, Trier)

Förderung:

DFG (SFB 522 – B10)

Projektlaufzeit:

01.01.1999 — 31.12.2002

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Brigitta Schütt

Telefon:

(+49 30) 838 - 70 479

Fax:

(+49 30) 838 - 70 755

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Gegenstand des Teilprojektes ‚Umweltgeschichte der Region Trier‘ war die Rekonstruktion der Landschaftsgeschichte in der Region mit ihren natürlichen und anthropogenen Ursachen. Die Erfassung des Einflusses von Umweltveränderungen auf die Region in der zeitlichen Dimension sollte im Kontext des gesamten SFB 522-Vorhabens ‚Umwelt und Region’ die Möglichkeit bieten zu bewerten, ob diese Umweltveränderungen Folge veränderter klimatischer Rahmenbedingungen, oder ob diese Umweltveränderungen Folge anthropogener Eingriffe in die Landschaft sind. Hierüber sollte es schließlich möglich werden, die im Laufe der Menschheitsgeschichte veränderten Grenzen des Naturdeterminismus zu erkennen und damit das interdependenten Wirkungsgefüges zwischen menschlichem Handeln und quasi-natürlichen Prozessen zu erschließen. Umgesetzt wurde dieses Vorhaben anhand der Querschnittsmethode, bei der für verschiedene historische und vorhistorische Zeitscheiben die physischen Umweltbedingungen und Siedlungs- und Landnutzungsverhalten rekonstruiert wurden.

Das Vorhaben des Gesamtprojektes wurde auf zwei Ebenen umgesetzt: einerseits wird die subrezente Morphodynamik anhand punktueller sedimentologischer Untersuchungen rekonstruiert, gleichzeitig wurden jedoch auch frühe Kulturlandschaften und die historische bzw. vorhistorische Landnutzung u.a. anhand von Quellenstudien rekonstruiert.