Network Watershed Management Eastern Africa

Institution:

Institut für Geographische Wissenschaften

Fachrichtung Physische Geographie

Arbeitsbereich Prof. Dr. Schütt

Leitung:

Prof. Dr. Brigitta Schütt

Förderung:

DAAD

Projektlaufzeit:

01.01.2004 — 31.12.2007

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Brigitta Schütt

Telefon:

(+49 30) 838 - 70 479

Fax:

(+49 30) 838 - 70 755

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Die fachbezogene Hochschulkooperation ‚Network Watershed Management – Eastern Afrika’ dient dem Aufbaus des interdisziplinär und international angelegten MSc-Programms ‚ Integrated Watershed Management’ mit regionalem Focus auf das östliche Afrika. Die Initiative für dieses Vorhaben wird seit 2001 von den beiden Projektleitern betrieben und spiegelt sich in einer Vielzahl von Aktivitäten wieder. Aus diversen Gesprächen beider Antragsteller mit verschiedenen, bereits langjährig befreundeten bzw. kooperierenden Universitäts-Instituten in Äthiopien und Kenia und der Integration weiterer Universitäts-Institute in Uganda und Tansania ergeben sich folgende Partner für die Umsetzung des oben benannten Vorhabens:

Kenyatta University, Nairobi, Kenia – Geography Department, Arba Minch Water Technology Institute, Arba Minch University , Äthiopien, Makarere University, Kampala, Uganda – Institute of Economics and Institute of Environment and Natural Resources, Sokoine University of Agriculture, Morogoro, Tansania – Faculty of Agriculture, University of Dar es Salam, Dar es Salam, Tanzania – Department of Water Resources Engeneering. Gegenstand des MSc-Programms ist Watershed Management als Planungsinstrument, das darauf hinzielt, die in einem definierten Flusseinzugsgebiet verfügbaren Ressourcen im Interesse der dort lebenden Bevölkerung zu nutzen. Watershed Management ist in den vergangenen 10 Jahren zu einem integrativen Bestandteil der internationalen Entwicklungshilfe geworden und findet auch in regionalen und überregionalen Massnahmen der Entwicklungshilfe im Allgemeinen und der betroffenen Länder im Besonderen verstärkt Bedeutung (z.B. Nile Basin Initiative). Auf Grund der Knappheit der Ressource Wasser und ihrer besonderen Bedeutung insbesondere in den Nil-Anrainerstaaten erschließen sich gleichermaßen über die Nile Basin Initiative und über die Vielzahl der in der Zielregion aktiven Entwicklungshilfeorganisationen die potentiellen Arbeitsmärkte der Absolventen. Der besondere Anspruch des Projektes liegt darin, dass sowohl Disziplin übergreifende Arbeit erforderlich ist als auch der interkulturelle Dialog innerhalb des östlichen Afrikas und im Austausch zwischen Nord und Süd gepflegt wird.