Archäologische und geoarchäologische Untersuchungen am germanisch-römischen Schlachtfeld Harzhorn, Ldkr. Northeim

Institution:

Institut für Geographische Wissenschaften

Fachrichtung Physische Geographie

Leitung:

Projekt coordination:
Dr. Jacob Hardt

Torben Schatte M.A.


Ansprechpartner:

Dr. Philipp Hoelzmann

Telefon:

(+49 30) 838 - 70 635

E-Mail:

     

Ziel des Projekts ist es, die archäologischen Ausgrabungen auf dem römisch-germanischen Schlachtfeld „Harzhorn“ (Landkreis Northeim, Niedersachsen) bodenkundlich zu begleiten. Weiterhin sollen bereits bestehende Befunde systematisch aufbereitet, evaluiert und publiziert werden.

Metallische archäologische Fundstücke unterliegen im Boden unter Gegenwart von Wasser und Sauerstoff der Korrosion, die bis zur Auflösung des Materials führen kann. Physikalische, chemische und auch biologische Bodenparameter haben einen Einfluss auf die Geschwindigkeit der Korrosion und somit auf die Erhaltungswahrscheinlichkeit von metallischen archäologischen Artefakten (Bodenaggressivität). Im Rahmen detaillierter bodenkundlicher Analysen soll die Aggressivität der verschiedenen im Untersuchungsgebiet vorkommenden Bodentypen ermittelt werden. Die Ergebnisse fließen in die abschließende systematische Bewertung der Fundverteilung ein.

Weitere Informationen: http://roemerschlachtamharzhorn.de

Literaturtipp (Auswahl):
Berger, F., Bittmann, F., Geschwinde, M., Lönne, P., Meyer, M., Moosbauer, G., 2010: Die römisch-germanische Auseinandersetzung am Harzhorn (Ldkr. Northeim, Niedersachsen). Germania 88, 313-402.